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Die Frühlingssaison ist eröffnet

Seit Tagen strahlt die Sonne von oben und nach einem Frühjahrsputzanfall geht es heute endlich für mich auf die Terrasse

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Ein gutes Buch eine Kleinigkeit zum essen und trinken und viel viel Sonne, so lässt es sich aushalten.
Gesellschaft leistet mir unsete Katze

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Die Frühlingssaison ist eröffnet

Seit Tagen strahlt die Sonne von oben und nach einem Frühjahrsputzanfall geht es heute endlich für mich auf die Terrasse

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Ein gutes Buch eine Kleinigkeit zum essen und trinken und viel viel Sonne, so lässt es sich aushalten.
Gesellschaft leistet mir unsete Katze

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This entry was posted on 25. März 2012, in 1. 1 Kommentar

Rehatagebuch Borkum

Nach einer wirklich anstrengenden Anreise nach Borkum bin ich doch noch gut gestern gelandet.
Abfahrt 05:30 Uhr Ankunft 20:00 Uhr
Die DB hat mal wieder wad neues gebracht, indem Sie den Zug nicht – wie geplant – nach Bremen haben fahren lassen, sondern wir mussten in Hannover aussteigen und von dortab weiterfahren mit anderen Verbindungen und öffterem Umsteigen. Aber letztendlich sind wir gut bei der Fähre angekommen. Diese hatte dann wegen Eis auch noch verspätung….

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Zumindest habe ich Michelle Ravrns “Riskante Nähe” durch gelesen und das nächste Band angefangen

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Nach ein paar Stunden Schlaf in meinem Zimmerchen gings heute früh dann gleich los mit Blutabnahme und anderen Untersuchungen.
Mein Zimmerchen

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Der Ausblick vom Zimmerfenster auf den Leuchtturm

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Nacher werden ich mal ein wenig draussen unterwegs sein…

X-Mas Challenge 2011 und Weihnachtsbuchempfehlungen

Weihnachtszeit – eine Zeit der gemütlichen Stunden auf der Couch mit einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch! Besonders wenn es draußen kalt ist und am besten noch schneit! Eine Zeit der Aufregung und kleinen wie großen Geheimnissen. Aufgeregte Kinder, glänzende Augen und die Vorfreude auf das Christkindl…

Um genau diese Weihnachtszeit so langsam aber stetig einzuläutet bietet sich gerade die X-Mas-Challenge von Claudia an.

Variante 1:

Bis Weihnachten wird pro Woche mindestens ein Weihnachtsbuch gelesen und die Rezensionen dazu müssen noch dieses Jahr auf dem Blog gepostet werden.

Variante 2:

Bis Weihnachten wird alle 14 Tage mindestens 1 Weihnachtsbuch gelesen und die Rezensionen dazu müssen noch dieses Jahr auf dem Blog gepostet werden.

Start:

Gestartet wird die Challenge nächsten Montag, also am 24.10.2011. Es kann aber auch noch später eingestiegen werden, da ja keine Mindestanzahl gelesen werden muss.

Ablauf:

  • Ihr könnt natürlich über die Challenge auf eurem Blog berichten und auch gerne das Banner mitnehmen. Bitte seid nur so lieb und verlinkt mich in euren Posts.

  • Bitte gebt mir eine Rückmeldung (Variante 1: ca. 1x die Woche, Variante 2: ca. 1x alle 14 Tage) und schreibt mir, was ihr gelesen habt und schickt mir den Link zu euren Rezensionen.

Ich fange jetzt mal mit Variante 1 an, vielleicht werden es aber doch noch mehr Bücher, das wird sich zeigen. Es kommen jetzt gerade immer mehr Weihnachtsbücher auf den Markt und wer weiß, was mir noch alles so über den Weg läuft.

Meine momentane Planung beinhaltet:(klick aufs Bild kommt ihr zu Audible.de bzw. Amazon.de)

Welche Weihnachtsbücher könnt ihr den noch empfehlen?

______________________________________________________________________________

Letztes Jahr habe ich schon einige gelesen und möchte euch natürlich noch ein paar Empfehlungen mit auf den Weg geben: (klick aufs Bild und ihr kommt zu meinen Rezensionen)

Autoreninterviews von A-Z in der Übersicht

Autoreninterviews von A-Z

Herzlichen Dank an alle Autoren, die bisher ein Interview gegeben haben!!!

Stand: 24.10.2011

A

Avide, Aveleen

B

Bauer, Angeline

Bekker, Alfred

Belitz, Bettina

Benning, Sophie

Bielenstein, Daniel

Bomann, Corinna (November 2009)

Bomann, Corinna (August 2011)

Bürkl, Anni

Bargmann, Carina

C

Costa Friederike (Bauer, Angeline)

D

E

Engelmann, Gabriella

F

Fischer, Rebecca (Engelmann, Gabriella)

G

Galvani, Gabriela

George, Nina

Gier, Kerstin

Glubrecht, Sebastian

H

Henke, Helene

Hohlbein, Wolfgang

Hohlfeld, Kerstin

Hoppe, Rosita

I

J

K

KNISTER


Kolreseki, Juliane

Korte, Lea

Krock, Jeanine

L

Liebsch, Sonja (zusammen mit Mestrovic, Nives)

Lossau, Jens

M

Mestrovic, Nives (zusammen mit Liebsch, Sonja)

Morgowski, Mia

Mummert, Claudia

N

Nuyen, Jenny-Mai

O

P

Perplies, Bernd

Pfeiffer, Boris

Q

R

Rabe, Michaela alias Raven, Michelle

S

Schmidt, Karla

Schneyder, Kim

Schumacher, Jens

Schwartz, Gesa

T

U

V

Völler, Eva (Charlotte Thomas)

W

Wekwerth, Rainer

Wilke, Jutta

X

Y

Z

Kontakt: Christine Schweizer – Tines Bücherwelt:  schweipa@web.de

Rezensionen nach Autor von M-Z

Rezensionen von M – Z

Rezensionen von A – L

M

MacComber, Debbie

MacAlister, Katie

Mallery, Susan

Mansell, Jill

Marhon, Kirsten

Maurer, Jörg

McGuire, Seanan

Mestrovic, Nives und Liebsch, Sonja

Mayer, Stephenie

Miller, Linda Lael

Morgowski, Mia

Moriarty, Liane

Moris, Sally Anne

Moss, Alice

Mosse, Kate

Mummert, Claudia

N

Nash, Joy

North, Hailey

Nuyen, Jenny-May

O

O´Neill, Barbara

Oswald, Susanne

P

Palmer, Pamela

Pearce, Jackson

Pearlman, Ann

Perplies, Bernd

Pfeiffer, Boris

Phillips, Susan Elizabeth

Phillips, Carly

Pioch, Yvonne

Pseudonymous Bosch

Pope Osborn, Mary

Q

Quinn, Spencer

R

Raineri, Maria Daniela

Rallison, Janette

Raven, Michelle

Rensmann, Nicole

Resnick, Laura

Rice, Lisa Marie

Rich, Lani Diane

Richards, Emilie

Rickmann, Phil

Roberts, Nora

Roberts/Jordan/Miller/Woods

Rose, Melanie

S

Sands, Lyndsay

Sapkowski, Andrzej

Seidel, Jana

Shulmann, Polly

Singh, Nalini

Skully, Jennifer

Sohst, Wiebke

Sparks, Kerrelyn

Szillia, Antje

Scheunemann, Frauke

Schneyder, Kim

Schier, Petra

Schwab, Elke

Schwartz, Gesa

Schumacher, Jens

Stephens, John

Stiefvater, Maggie

Stine, R.L

Strobel, Arno

T

Tanner, Lian

Tolkien, J.R.R.

Toman, Claudia

Toon, Paige

Tropper, Jonathan

Tyler, Stephanie

U

V

Velden, Marie

Voosen, Jana

W

Ward, J.R. (alias Jessica Bird)

Wekwerth, Rainer

Whitcomb, Laura

Wilke, Jutta

Wilks, Eileen

Wiggs, Susan

Windstead Jones, Linda

von Wolff, Steffi

Woods, Sherrilyn

Wright, Jason F.

X

Y

Z

Mira Challenge

Nachdem Anne Catbook bei Facebook auf die Mira-Challenge hingewiesen hat, bin ich mal tief in mich gegangen. Mira Bücher lese ich eh sehr gerne und viel, na und das Ziel sollte erreichbar sein. Somit habe ich mich doch dazu entschieden bei der Challenge mitzumachen.

Gestartet wurde sie von Bettina und Brina.

Ziel der Challenge ist, vom 01. November 2011 bis 31.10.2012 mindestens 15 Bücher aus dem Verlag zu lesen und zu rezensieren.

Für die Teilnehmer:
- Bitte postet dabei einmal im Monat Eure Challenge-Zwischenstände, damit wir auf dem Laufenden bleiben.
- Rezensionen könnt ihr direkt hier verlinken, ist jedoch kein Muss.
- Den Button könnt ihr gerne mitnehmen

Fantasy, Thriller, Liebesroman – vollkommmen egal, hauptsache ihr habt Spaß dabei! :)
Jeder, der dieses Ziel erreicht, hat die Chance einen von
drei Preisen zu gewinnen.

Eine kleine Programmvorschau gibt es hier.

Anmeldefrist: 31.12.2011.

Nachdem ich mir auf der Buchmesse das neue Mira Programm mitgenommen habe, will ich euch auch meine vorläufige Planung vorstellen. Diese Bücher möchte ich – ob mit oder ohne Challenge – gerne in den nächsten Monaten lesen:

SUB Mira

  • Julie Gordon – Die Rose von Byzanz

  • Lori Foster – Der Engel in meinem Bett

November 2011

  • Linda Howard – Eiskaltes Feuer

  • Nora Roberts – Weihnachten bei den MacGregors

Dezember 2011

  • Robyn Carr – Wintermärchen in Virgin River

  • Susan Wiggs – Das Geheimnis meiner Mutter

Januar 2012

  • Susan Mallery – Stadt, Mann, Kuss…

  • Susan Wiggs – Bewahre meine Träume

Februar 2012

  • Kristan Higgins – Der gute liegt so nah

März 2012

  • Robyn Carr – Ein neuer Tag in Virgin River

  • Susan Mallery – Ich fühle was, was du nicht siehst

  • Roberts u.a. – Frühlingszauber

April 2012

  • Linda Lael Miller – McKettricks – Weil du es bist

  • Robyn Carr – Verliebt in Virgin River

  • Susan Schomann – Bersteinsommer

  • Roberts u.a. Geheimnisse und Intrigen

Mai 2012

  • Susan Maller – Wer hat Angst vorm starken Mann

  • Emilie Richards – Gefährliches Vermächtnis

  • Susan Wiggs – Sommer unseres Lebens

Juni 2012

  • Cherry Adair – In gefährlicher Strömung

  • Victoria Dahl – Ich komme um zu schreiben

  • Kristan Higgins – Mit Risiken und Nebenwirkungen

  • Sandra Brown

  • Aimee Carter – Das göttliche Mädchen

Juli 2012

  • Kat Martin – Feuerhimmel

  • Susan Andersen – Vor Schmetterlingen wird gewarnt

  • Susan Mallery – Schönes Leben noch

  • Robyn Carr – Zürück in Virgin River

  • Nalini Singh – Nächte voller Sehnsucht

  • Michele Bardsley – Eine Hexe in Nevermore

August 2012

  • Linda Lael Miller – Über alle Grenzen

  • Susan Wiggs – Zerissenes Herz

  • Linda Howard – Am wilden Fluss

  • Susan Sey – Money Honey

  • Nora Roberts – Glamour & Love

September 2012

  • Jennifer Crusie – Der Cinderella Deal

  • Herzen im Herbst

  • Susan Mallery – Jennissimo

Rezensionen nach Autor von A-L

Rezensionen nach Autor sortiert von

A-L

A

Adair, Cherry

Adrian, Lara

Ahern, Cecelia

Aiken, G.A.

Andersen, Susan

Anderson, Rebecca J.

Andre, Bella

Angelini, Josephine

Armstrong, Kelley

Ashley, Jennifer

Ashwood, Sharon

Avide, Aveleen

B

Bardsley, Michele

Bargmann, Carina

Barton, Beverly

Bekker Alfred

Belitz, Bettina

Benning, Sophie

Bick, Ilsa J.

Bird, Jessica (alias J.R. Ward)

Blade, Adam

Blair, Annette

Bomann, Corina

Brown, Sandra

Buchanan, Tracy

Bürkl, Anni

C

Cach, Lisa

Carr, Robyn

Carroll, Claudia

Carlson, Melody

Cast, P.C.

Carter, Mary

Chesterton, G.K.

Christie, Agatha

Clare, Lucy

Cochran, Becky

Collins, Suzanne

Conlon-McKenna, Marita

Cowell, Cressida

Cresswell, Jasmine

Crusie, Jennifer

D

Davidson, Mary Janice

Dahle, Stefanie

  • Lilia, die kleine Elbenprinzessin

Denham, Holly

Diamond, Lucy

Dierssen, Oliver

E

Edwards, Kim

Endicott, Marin

Engelmann, Gabriella

Engström, Pia

Enoch, Suzanne

Eschbach, Andreas

Evans, Harriet

Evans, Paul Richard

F

Farrell, Allison

Falk, Rita

Fedler, Joanne

Feehann, Christine

Fischer, Rebecca

Frankel, Valerie

Förg, Nicola

Foster, Lori

Franz, Andreas

Funke, Cornelia

G

Gallenorn, Yasmine

George, Anne

George, Nina

Gibson, Rachel

Gier, Kerstin

Glubrecht, Sebastian

Gold, Lena

Goerz, Anna

Grant, Sara

Graves, Jane

H

Harris, Charlaine

Hallaway, Tate

Halliday, Gemma

Hampson, Mayo, Richmond

Hawkins, Rachel

Heldt, Dora

Henke, Helene

Hertz, Anne

Higgins, Kristan

Hill, Melissa

Hoffmann, Beth

Hohlbein, Wolfgang

Hohlfeld, Kerstin

Holman, Michelle

Hoppe, Rosita

Howard, Linda

I

J

Jackson, Lisa

Johannson, Lena

Jones, Christina

Jones, Linda Winstead

Jordan, Penny

Jordan, Sophie

  • Firelight 01: Brennender Kuss (HB)

K

Kenyon, Sherrilyn

Kinney, Jeff

Kramer, Jo

Kramp, Ralf

Krock, Jeanine

Kuhlmann, Evan

Kuczinski, Christa

Kuhn, Krystyna

L

Lackey, Mercedes

Lake, Nick

Lamb, Cathy

Lange, Henrik

Laurie, Victoria

Lee, Miranda

Liebsch, Sonja und Mestrovic, Nives

van Liere, Donna

Leseblüten Prosa

Lossau, Jens

[Stöckchen] “Bist du bibliophil”

Über Salorayas Bücherblog habe ich das neue Stöckchen von Ophelia entdeckt, welches mich doch anspricht. Mal sehen, wie das Ergebnis ausfällt:

[ x] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.

[ x] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.

[ x] Du teilst dein Bett mit Büchern.

[ x] Du inhalierst den Geruch von Büchern.

[ x] Du streichelst Bücher.

[  ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.

[ x] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.

[  ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.

[  ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.

[  ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.

[  ] Du hälst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .

[  ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.

[ x] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.

[  ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.

[ x] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.

[  ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.

[  ] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.

[  ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.

[  ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.

[  ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.

[ x] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.

[ x] Dein SuB weigert sich verhement dagegen kleiner zu werden.

[  ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.

[  ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.

[ x] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.

[  ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.

[x ] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.

[  ] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.

[  ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“

[  ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).

[ x] Du magst keine eBooks.

[  ] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.

[  ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.

[  ] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.

[  ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.

6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.

11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.

Na, das geht ja noch gut! Also kann ich ruhig noch ein wenig mehr lesen :-)

Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

Mein erstes Bookcrossing-Erlebnis

Wie ich euch schon berichtete, habe ich am Samstag  ganz überraschende Post bekommen. Gut der Inhalt war ein Buch, dass ist noch nicht das besondere gewesen. Aber dieses Buch „Heisshunger von Joanne Fedler“ wurde mir von Thalia zugeschickt.


Thalia hat eine Aktion zum Thema „Bookcrossing“ gestartet und hierbei 1000 Bücher freigelassen.

Bookcrossing habe ich schon oft gehört, doch nie ist mir ein Buch hiervon in die Hände gefallen.

Was ist Bookcrossing, wird sich vielleicht der eine oder andere Fragen:

Es ist eine (neue) Art von Bücherweitergabe. Anstatt die Bücher in den Regalen verstauben zu lassen, werden sie in der ganzen Welt verteilt.

Beispiel wie ein Vermerk im Bauch aussehen kann

Beispiel wie ein Vermerk im Bauch aussehen kann

Auf der Homepage www.bookcrossing.de kann man sich registrieren lassen, eine BCID Nummer geben lassen und das Buch zu dieser Nummer einschreiben. Dann lässt man dieses Buch – versehen mit einem Vermerk was es damit auf sich hat und wie es weitergehen sollte, noch wasserdicht eingehüllt – in die freie Wildbahn los.

Man lässt es einfach liegen, sei es auf einer Parkbank, in der S-bahn, in einer Bücherei usw. Einfach dort, wo viele Menschen auch vorbei kommen.

Der Finder darf es dann behalten und sollte wenn möglich auch bei bookcrossing.de es melden, dass das Buch angekommen ist. Soviel ich weiß, geht das auch vollkommen anonym. So kann man immer weiter verfolgen, welchen Weg das Buch gegangen ist. Man kann dieses Buch jemanden 3. einfach so weitergeben, es auch wieder wo liegen lassen, oder es ins eigene Regal stellen.

Theorie ist natürlich geduldig und wie ich erfahren habe, liegt die Erfolgsquote, das man je wieder von diesem Buch hört wohl bei 15-20 %.

Nachdem ich mich mit dem Buch am Wochenende schon befasst hatte (Gedankengänge…), nutze ich unseren Ferienausflug um das Buch wieder seinen Weg in unbekannte Gefilde antretten zu lassen.

Der Schloßpark von Nymphenburg erschien mir hier genau richtig.  Noch vor dem Eingang habe ich es einer Statue übergeben. Ich dachte mir, falls es doch regnen sollte und das Buch wäre noch da, bis wir zurück kommen nehme ich es halt wieder mit. Aber siehe da, auf dem Rückweg war es nicht mehr zu sehen.

Gute Reise, liebes Buch!

Nun habe ich daheim natürlich gleich meinen Eintrag auf der Bookcrossing Seite getätigt und warte nun gespannt, ob sich der Finder meldet.

Das ganze empfand ich als ein kleines freudiges Abenteuer.Und vielleicht, ja vielleicht entlasse ich das eine oder andere Buch aus meinem Regal auch eines Tages in die freie Wildbahn…

Auslosung des Buchmesses-Spezial Gewinnspiels mit Kelley Armstrong

Es ist soweit. Alle 6 Kelley Armstrong Bücher wurden verlost. Zahlreiche Einsendungen sind hier eingegangen. Und ich freue mich auch, das ein Teil der Emailschreiber sich auch die Mühe gemacht haben, hier einen Kommentar abzugeben zum Thema Buchmesse.

 

Die Lösungen sind:

 

Die Bücher wurden bei der Verlagsgruppe Droemer-Knaur veröffentlicht. Die erste Serie bei Knaur und die Jungendromane beim PAN Verlag.

 

Die Autorin Kelley Armstrong wurde in Kanada geboren.

 

Folgende Gewinner wurden aus dem Lostopf von meinen Kindern gezogen:


 

  1. Nacht der Wölfin – Debbie
  2. Nacht der Wölfin – Bianca
  3. Nacht der Hexen – Alina
  4. Nacht der Geister – Michaela G.
  5. Pakt der Hexen – Carola Sch.
  6. Blut der Wölfin – Sophie K.

 

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

 

Sicherheitshalber schreibe ich diesmal alle Gewinner an. Bitte beachtet, dass die Bücher eine Weile brauchen werden. Sie werden aus dem Ausland zu mir geschickt und ich werde sie an euch weitersenden. Es können mehrere Wochen vergehen, bis die Bücher in Deutschland eintreffen.

 

 

This entry was posted on 22. März 2011, in 1. 1 Kommentar

Hörbuchrezension – Nora Roberts ~ In dein Lächeln verliebt

Nora Roberts

Das Topmodel Harriet bekommt eine einmalige Chance: Der Verleger Burt Bardoff möchte sie für eine ganze Fotoserie. Die Zusammenarbeit ist sehr intensiv, so dass es nicht ausbleibt, dass sich die beiden besser kennenlernen! Ein Wochenende in einer einsamen Hütte soll Harrietts langersehnten Wunsch erfüllen. Doch es kommt alles anders als gedacht…

In dein Lächeln verliebt, ist eine anspruchslose Geschichte zum Entspannen und Träumen. Sie gehört zu den ersten Romanen der vielseitigen Autorin und wurde mit dem Hörbuch prima umgesetzt. Der Sprecher Gerd Alzen, hat meist die richtigen Betonungen gefunden um diesen Roman zu untermauern. Die verschiedenen Persönlichkeiten sind in der Regel gut erkennbar. Sein Erzählrythmus ist angenehm.

Die Geschichte selber ist eine der Anfang der 80iger Jahre geschriebene von Nora Roberts und spiegelt genau ihren damaligen leichten Schreibstil wieder. Unterhaltsam für zwischendurch, wenn man einfahc mal den Kopf abschalten will.

©Tine Schweizer

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das Audiobook kann bei Audible.de runtergeladen werden

7,95 Euro

gekürzte Fassung mit 03 Std 43 Min

Sprecher: Gerd Alzen

Hörprobe

Mira Hörbuch

Mal was ganz neues: eine Leseprobe für euch

Heute habe ich mal was neues für euch. Nämlich eine ausführliche Leseprobe eines Buches, das noch seinen Weg in die Welt der gedruckten Buchstaben finden will. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und wer Lust hat kann gerne seine Meinung im Kommentar abgeben.

Klappentext:

Mythos und Legenden eines uralten irischen Druidenordens treffen auf die harte Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts.Zwischen Intrigen und Machtkämpfen gefangen, müssen vier junge Leute ihren Platz im Leben finden, um den Erhalt ihres Ordens und auch ihr eigenes Leben, von dem viel mehr als nur ihre Zukunft abhängt, zu retten.

Ein altes Gesetz ist die Grundlage für den neuen Großmeister des Ordens, um an sein Ziel zu gelangen. Doch damit er dieses erreichen kann, muss er über Leichen gehen und das Rätsel über einen uralten Wegweiser lüften, aber mit plötzlichem Widerstand seiner selbst ernannten Feinde hat er dabei nicht gerechnet.

 

Sträflingskarneval

 

Prolog

Nervös fuhr sich Ryan Tavish mit den Fingern durch seine schwarzen Haare und versuchte ihnen eine ansehnliche Frisur zu verleihen, doch irgendwie wollte es ihm heute Morgen nicht gelingen. Dabei verriet ihm ein flüchtiger Blick auf seine Armbanduhr, dass allmählich die Zeit davonlief. Aufgeregt hielt er in einem Vorhaben inne und beobachtete sich selbst noch einmal im Spiegel. Sein Konterfei zeigte einen attraktiven siebzehnjährigen jungen Mann mit hellblauen Augen, welche den Himmel vor seinem Fenster widerspiegelten. Dann sah er kurz aus dem Fenster, wo graue Wolken das Blau über Irland durchfurchten, während sich die ersten warmen Sonnenstrahlen kontinuierlich einen Weg durch sie hindurch bahnten und der grünen Wiese unterhalb seines Zimmers neues Leben schenkte. Ryan starrte hinaus und die Angst kroch zurück in seine Glieder.

Heute, am 24. August 2009, war ein großer Tag für ihn, ein großer Tag für den gesamten Orden. Dennoch kam er nicht umhin, sich gerade deswegen große Sorgen zu machen. Würde alles gut gehen? Würde er seine Sache auch richtig machen? Diese und viele weitere Fragen spukten bereits seit einigen Tagen durch seinen Kopf und steigerten umso mehr seine Ängste.

Vor über einem Jahr hätte er nicht einmal daran gedacht, jetzt in diesem Zimmer zu stehen. Seitdem waren ihm viele Dinge offenbart worden, an die er zuvor niemals im Leben geglaubt hätte. Doch sie waren wahr, so real wie sein Herzschlag und die Luft, die er atmete. So wirklich wie der Himmel und die Erde und die Vielfalt des Lebens um ihn herum.

Vor diesem aufregenden Jahr war er noch ein ganz normaler Teenanger gewesen. Aufgewachsen bei seinem streng irisch-katholischen Onkel und seiner Familie, aber die Realität glich einer Legende. Ryan liebte Legenden, er verschlang Mythen und Sagen und sein Wunsch war es einmal Geschichte und Archäologie zu studieren.

Wieder richtete Ryan seinen Blick auf die Uhr. Der große Zeiger rückte näher zur Acht und in spätestens zwei Stunden musste er in der irischen Provinzhauptstadt Galway sein. Doch mit jeder vorrückenden Minute wurde er sichtlich nervöser. Alleine seine Erinnerungen an den schrecklichen Überfall bescherten ihm immer noch nachts Albträume. Daher wandte er sich vom Fenster ab und kehrte dem Chaos seines Zimmers schließlich den Rücken zu. Rasch schnappte er sich noch seinen Glücksbringer, eine silberne Kette mit dem Abbild einer in sich selbst verschlungenen Katze vom Nachttisch, bevor er zur Tür marschierte. Er hatte die Kette vor einem Jahr von seinem Urgroßvater bei seinem Eintritt in den Orden geschenkt bekommen – die Katze symbolisierte den Hüter seiner Seelenkräfte und war zugleich sein Beschützer in schwierigen Situationen.

Draußen ihm Flur wirkte das Internat wie ausgestorben. Das war auch kein Wunder, denn derzeit waren Sommerferien und die Renovierungsarbeiten noch im vollen Gange. Während Ryan sich der Treppe nach unten näherte malten die verspielten Strahlen der Morgensonne fantasievolle Gebilde auf dem hellen Fußboden und er fragte sich, wieso es überhaupt erst soweit kommen musste. Vor zwei Monaten hatte sein Urgroßvater Colin Donnan noch gelebt. Colin, der Großmeister des irischen Ordens Druida Lovo – dem Druidenorden des Lichts. Immer gerecht, verschroben und rätselhaft, aber dafür der liebenswerteste Mensch, den Ryan bisher kennen lernen durfte. Er mochte ihn vom ersten Augenblick, als er sich bei einem unerwarteten Besuch als sein Urgroßvater vorgestellt hatte. Colin war es auch gewesen, der ihn über seine Abstammung aufgeklärt und ihn hierher nach Omey Island gebracht hatte.

Zuvor wusste er nichts von der Existenz der Bruderschaft, welche über all die Jahrhunderte hinweg bis in die Neuzeit überdauerte. Doch es gab sie, gut gehütet, hinter stillen Mauern verborgen, mit ihren eigenen archaischen Regeln, Sitten und Gebräuchen und keinem Außenstehenden wurde jemals ein Einblick gewährt. Der Orden war ebenso sagenumwoben wie die feenhaften Erzählungen und phantasievollen Mysterien der immer grünen Insel. Irland, das Land der grünen Hügel, der Schafe, Moore und weitläufigen Dünen. Irland, eine Insel mit Traditionen, des Whiskys und den eigensinnigen und lebenslustigen Menschen.

Bevor Ryans Eltern bei einem verheerenden Hausbrand ums Leben kamen, und er nur überlebt hatte, weil er an diesem Wochenende bei Tante und Onkel gewesen war, gehörten ebenfalls den Druida Lovo an. Vielleicht würden sie jetzt bei ihm sein und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen, vermutlich gemeinsam mit ihm um seinen Urgroßvater trauern, aber das war nur einer seiner Träume.

Inzwischen hatte er über die Treppe den Haupteingang erreicht und war ins Freie getreten. Sofort kritzelte die Sonne seine Nase und in jenem Moment fühlte er sich ein wenig ruhiger. Trotzdem nagte die Nervosität weiter an seinen Nerven und er hoffte, dass seine beste Freundin Kimberly ihm helfen konnte. Auch sie war nach Galway eingeladen worden. So dann wandte er sich ein letztes Mal um und betrachtete das fünfstöckige Gebäude, welches sich in Forum und Aussehen wie eine Burg in die Höhe hob. Im Inneren strotzte die Moderne, es war mit hellen und bequemen Möbeln, Strom, Telefon, Satellitenfernsehen, Computern und einfach mit allem ausgestattet, was ein normaler Hausstand im 21. Jahrhundert eben zu bieten hatte. Mit einer Ausnahme, nicht jeder Haushalt besaß Angestellte.

Ryan seufzte, dann machte er sich auf den Weg zum Anlegesteg. Vorbei an einem kleinen See, der sich unmittelbar in der Nähe des Internats befand. Omey Island war gerade einmal drei Kilometer breit und maß höchstens vier Kilometer in der Länge. Sie war im Privatbesitz des Ordens und bei gutem Wetter konnte man weit übers Meer hinausblicken und die orangerote Sonne am Horizont untergehen sehen. Ein kleiner Wald rundherum schütze das heilige Zentrum vor ungeliebten Beobachtern. Doch mit einem kleinen Motorboot konnten die Inselbewohner innerhalb von ein paar Minuten die steile Westküste Irlands erreichen.

Nur eine halbe Stunde später erreichte er mit Hilfe des Bootsführers die Küste und sah von weitem bereits seine Freundin Kimberly Callahan auf ihn zukommen.

Oh man, Ryan“, begrüßte ihn Kimberlys rügende Stimme, als er endlich vor ihr stand. „Ich dachte schon, du wollst gar nicht mehr kommen. Du hast verdammtes Glück, sonst wäre ich ohne dich losgefahren.“ Doch anschließend umarmte sie ihn herzlich und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln. Dann beäugte sie ihn mit großen Augen. „Du siehst gut aus.“

Danke, du aber auch“, lächelte er zurück. Sie besaß eine schlanke Figur und ihr langer, schwarzer Rock und die helle Bluse betonten diese gut. Ihre langen braunen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und ihr Gesicht war durch ein wenig Make-up leicht betont. Kimberly war eine besonders attraktive junge Frau und das sagte er ihr auch, doch tief in ihren Herzen waren sie wie Bruder und Schwester. Mit rosa Wangen bedankte sie sich und dann liefen sie gemeinsam zum Wagen, der sie in die Provinzhauptstadt Galway bringen würde.

Wie war es gestern bei deinen Eltern?“, erkundigte sich Ryan neugierig. Ihre Eltern wohnten in der nächsten größerer Stadt Clifden, wo sie die letzte Nacht geschlafen hatte.

Sie machen sich immer noch Sorgen, aber ich soll dich ganz lieb grüßen“, antwortete Kimberly und sah ihn traurig an. „Inzwischen verstehen sie die Maßnahmen des Ordens besser, obwohl sie immer noch dagegen sind. Als mich Mrs. Buckley gestern Abend zu meinen Eltern brachte, erklärte sie ihnen wieso uns Mr. Hinthrone zur Gerichtsverhandlung eingeladen hat. Außerdem steht ihr Entschluss endgültig fest, sie werden nach Amerika ziehen. Das Krankenhaus in Boston hat ihre neuen Arbeitsstellen vorgestern bestätigt.“

Ryan nickte. Mrs. Buckley war eine ihrer Lehrerinnen und ein geachtetes Ordensmitglied, die nach dem Tod seines Urgroßvaters die Leitung auf Omey Island übernommen hatte. Sie war zwar hin und wieder streng, aber eine sehr vertrauenswürdige Seele.

 

~~ OO ~~

 

Nach zwei Stunden hatten Ryan und Kimberly den Ordenshauptsitz in Galway erreicht und standen vor dem großen Versammlungssaal. Eigentlich wurde dieser für Ratsversammlungen genutzt, aber für die nächsten zehn Tage würde er als Prozesssaal dienen. Zu diesem Zweck hatten sich zum Auftakt der Verurteilungen viele Mitglieder eingefunden. Alle wollte mit eigenen Augen sehen, wie die Rebellen ihrer gerechte Strafe entgegennahmen.

Über Kimberlys Schulter hinweg beobachtete Ryan nervös Rossalyn McGrath, die leise auf ihre Schwester Kendra O’Neill einredete. Das einzige in Freiheit lebende Familienmitglied der McGraths wirkte am heutigen Morgen sehr besorgt, was ihr allerdings niemand übel nahm. Ihr Ehemann Lawren und deren einziger Sohn Aidan McGrath würden in ein paar Stunden von dem neu gewählten Großmeister verurteilt werden. Seit der Gefangennahme ihres Mannes und Sohnes hatte sie an Gewicht verloren. Rossalyns einfaches, dunkles Stoffkleid schlackerte um ihren dünnen Körper, ihre einst glänzenden blonden Haare waren stumpf und zu einem Zopf gebunden, ihr Gesicht war blass und ihre blauen Augen wirkten, als hätte sie jeden Lebensmut verloren.

Zwei Monate waren seit dem blutigen Angriff auf den Orden vergangen, als die selbst ernannten Feinde der Datla Temelos – die Versammlung der Dunkelheit – Omey Island fast dem Erdboden gleichgemacht und dabei viele Unschuldige ermordet hatten. Ohne Rücksicht auf Verluste waren sie über Omey Island hergefallen und hatten Ryans Großvater vor eine unmögliche Wahl gestellt. Ihr Anführer Ramon MacDermot forderte, entweder gebe Donnan sein Amt und den Orden gänzlich auf, um sich seiner Gemeinschaft anzuschließen oder er würde auf der Stelle sein Leben verlieren. Es kam wie es kommen musste, Colin Donnan starb bei dem Versuch seine Brüder und Schwestern zu schützen. In diesem fürchterlichen Blutbad starben aber nicht nur Ordensmitglieder, sondern auch der Anführer der Feinde. Dabei hinterließen er und seine Männer eine Welle der Trauer und ein stark in Mitleidenschaft gezogenes Ordenshaus.

Bisher wusste niemand, wieso es überhaupt soweit gekommen war, es gab lediglich Mutmaßungen, wobei eine haarsträubender als die andere war. Doch das Ungeheuerlichste war die Beteiligung des bis dahin angesehenen Mitglied Lawren McGrath und dessen Sohn Aidan. Sie tauchten an jenem Tag und ohne Vorwarnung neben dem Anführer der Datla Temelos auf. Dieses Mysterium konnte sich keiner erklären, zumal beide beharrlich über ihre Absichten schwiegen. Vater und Sohn wurden zusammen mit den verbliebenen Rebellen zuerst in die Höhlen unter dem Landsitz auf Omey Island eingesperrt, später auf die private und sehr geheime Gefängnisinsel Llŷr gebracht. Kurze Zeit später hatte der Druidenrat beschlossen, Lawren, Aidan und die übrigen Gefangenen nach altem Recht abzuurteilen. Dazu benötigten sie keine moderne Rechtsprechung, die ohnehin nicht mehr an ihre uralten keltischen Wurzeln glaubte.

Kimberly folgte Ryans Blick und stellte sich neben ihn. Sie schluckte merklich und meinte leise: „Sieht aus, als hätte Kendra ihrer Schwester Rossalyn Beruhigungsmittel gegeben.“

Hmmmm … und bevor du es wieder aussprichst, ich weiß, dass sie unschuldig ist und was sie anschließend für die Verletzten und mich getan hat“, kam Ryan seiner Freundin zuvor. „Ohne sie wären vielleicht ein paar mehr Menschen gestorben und ich hätte meinen Arm verlieren können, aber Lawren hat seine Strafe verdient. Mehr als verdient, er hätte eigentlich …“, dann stockte er und biss sich auf die Unterlippe. Er spürte die zu Schlitzen verengten Augen Kimberlys auf sich ruhen und behielt die restlichen Worte für sich, denn dieses Gespräch hatten sie schon oft geführt. Daher wusste er genau, was nun folgte.

Ryan!“, erklang Kimberlys eindringliche Stimme und obwohl sie wusste, dass Lawren absolut kein Unschuldslamm war, war sie gegen die härteste aller Strafen, die bereits im Vorfeld gefordert wurde. Ryan zuckte kurz bei der Nennung seines Namens zusammen und hörte ihr pflichtbewusst zu, doch sein Blick richtete sich weiterhin auf die mit Tränen kämpfende Rossalyn McGrath. „Vergiss nie, dass Lawren die letzte Welle der Angreifer noch aufgehalten hat, sonst würde das Ordenshaus nicht mehr stehen. Hätte er nicht im letzten Moment seinen Fehler eingesehen und die anderen in die Irre geführt, wären sie und wir auch gestorben. Ohne ihn hätten wir am Ende nie den Hauch einer Chance gehabt und … und …“, sie brach ab.

Ja, ich weiß, aber er ist verantwortlich dafür, dass mir einer der Rebellen die Spitze seiner Axt in die Schulter rammen konnte … das waren Höllenschmerzen“, unterbrach Ryan ihren plötzlich stockenden Redefluss, griff sich an die gut verheilte Wunde, und wusste, dass sie durchaus im Recht war. Doch all seine Erlebnisse mit der Familie MacGrath waren bisher für ihn stets negativ verlaufen, ganz besonders mit Aidan, der immer gerne zeigte, dass er reicher war als der Rest des Ordens. Abgesehen von Ryan Tavish, der nach der Testamentseröffnung seines Urgroßvaters sein Vermögen und das bis dahin von ihm verwaltete Vermögen seines Vaters zugesprochen bekam. Um Geld musste er sich niemals wieder Sorgen machen, denn sein Bankkonto war bis zum Rest seines Lebens gut gefüllt mit achtstelligen Zahlen. Zugleich stieg ein ungeheuerlicher Zorn in Ryan an, wenn er an Lawren McGraths rücksichtslosen Verrat zurückdachte. Um seinem angestauten Ärger weiter Luft zu machen, sagte er laut und trotzig: „Und dann gibt es noch sein feiges Muttersöhnchen. Er darf von mir aus in einer stinkenden Müllgrube verrotten!“

Aidan sollte noch weniger hart bestraft werden“, erwiderte Kimberly prompt.

Ryan verstand sie einfach nicht. Seit dem Angriff war immer wieder dieselbe Diskussion aufgeflammt und vor allem Aidan nahm sie stets in Schutz. Ebenso wenig verstand er Kimberlys allgemein veränderte Sichtweise und er seufzte.

Schon gut, bei diesem Thema scheiden sich die Geister, das wissen wir“, flüsterte seine brünette Freundin und atmete tief durch. „Ich habe es dir schon mehrmals gesagt und irgendwann wirst du es auch verstehen, hoffe ich.“

Auch das wissen wir schon“, antwortete Ryan leicht gereizt, denn diesmal wollte er nicht nachgeben. Er drehte sich zu Kimberly um. „Aidan hat mit seinem Vater die Seite gewechselt und das kann nichts und niemand ändern. Es ist eine Tatsache! Der verfluchte Schnösel dachte doch schon immer, er wäre besser als alle anderen. Und vergiss dabei nicht, er hätte an diesem Tag beinahe jemanden getötet… zudem konnte er meinen Urgroßvater noch nie wirklich leiden.”

Ryan, jetzt übertreib nicht“, schnaubte Kimberly zurück, sie war wütend und fühlte sich absolut missverstanden. „Du kennst die Wahrheit ganz genau und ich hoffe, dass du sie eines Tages verstehst und auch akzeptieren kannst. Ich verstehe, dass du wütend bist und du einen Schuldigen sucht, doch das sollten weder Aidan noch Lawren sein. Du hast deinen Urgroßvater verloren und ich weiß nicht was ich machen würde, aber umgebracht hat ihn MacDermot. Ich gebe ja zu, Aidan hat nicht immer alles richtig gemacht, aber du hast ihm trotzdem letzten Winter das Leben gerettet, als er bei eurem Streit in den See fiel. Er hat sehr viele Fehler gemacht und ja … er hat mich … also, er hat zu mir … du weißt schon …“

Er hat dich eine wertlose Besserwisserin genannt … immer und immer wieder“, half Ryan aus und konnte Kimberlys Argumentation einfach nicht begreifen.

Ja, genau“, sprach sie weiter, als wäre nichts geschehen. „Aber denke daran, du hast dir bereits die Antwort gegeben. Aidan ist feige, das ist er seit wir ihn kennen. Er hat stets den bequemsten Weg gesucht, aber warum er das gemacht hat, wissen wir nicht. Doch ich glaube, es war wegen seines Vaters. Ich denke auch, Ramon MacDermot hat die Familie McGrath unter Druck gesetzt, sonst wäre es nie soweit gekommen. Vielleicht … aber nur vielleicht … hätte ich in seiner Position genauso gehandelt, wer weiß.“

Kimberly!“, platzte es empört aus Ryan heraus. Mit großen Augen und gerunzelter Stirn musterte er seine Freundin.

Ich meine es ernst“, bedeutete sie mit ruhiger Miene.

Ich auch … denn du spinnst! Aber es liegt wohl daran …“, erklärte Ryan jetzt aufgebracht und ballte die Hände zu Fäusten, „… du glaubst, weil ich keine Eltern habe, dass ich es nicht nachempfinden kann. Hab ich recht?“

Die Antwort blieb Kimberly ihm schuldig, denn in jenem Moment schrillte ein hohes Klingeln durch den Gang und kündigte den Beginn der Verhandlung an. Abrupt wandten sich beide um und liefen zu Kendra und Rossalyn hinüber.

Ryan seufzte verzweifelt und kämpfte vorerst seine Wut nieder. Streit konnte er am heutigen Vormittag - und beim Gedanken an seine Zeugenaussage - überhaupt nicht gebrauchen. Er wusste genau, dass er sachlich bleiben musste und durfte sich keinesfalls von seinen Gefühlen leiten lassen. Dennoch war die Sache für ihn noch lange nicht beendet und er würde spätestens am Abend ein ernstes Wort mit ihr wechseln. Ganz egal, woher sie ihre plötzlichen Sympathien für die Familie McGrath nahm.

Mit schnellen Schritten folgte er Kimberly und den beiden anderen Frauen in den Verhandlungssaal und setzte sich mit ihnen in die zweite Reihe. Kendra saß neben Rossalyn und hielt ihr die Hand, während sie beruhigend auf ihre jüngere Schwester einredete und Ryan flüchtig ein begrüßendes Lächeln schenkte. Kendra O’Neill war ein älteres Ordensmitglied und früher oft bei seinem Urgroßvater zu Gast gewesen. Sie wohnte, wie ihre Schwester, ebenfalls in Clifden. Rossalyn wiederum schaute nun ängstlich zum Richterstuhl, und anschließend zwischen den zwei Protokollanten und den Anwesenden hin und her. Kimberly hatte direkt an ihrer Seite Platz genommen und tadelte Ryan mit stechendem Blick. Doch er reagierte nicht, lehnte sich lediglich mit verschränkten Armen zurück und beobachtete die Zuschauermenge. Sie würde ja schon noch sehen, was sie von ihrer neuen Meinung hatte, dachte er sich.

Die Frauen und er saßen nicht weit vom Eingang entfernt. Die extra für heute noch an den Wänden zusätzlich aufgestellten Stühle waren bis zum letzten Platz besetzt, denn niemand wollte sich die heutige Verhandlung entgehen lassen. Es dauerte nicht lange und Richter Hinthrone kam mit strengem Gesichtsausdruck herein, setzte sich auf seinen ledernen Richterstuhl vor die Menge und machte mit lauter Stimme auf sich aufmerksam.

Wir haben uns hier im Namen des Druida Lovo von Irland eingefunden, um über folgende Angeklagte Recht zu sprechen …“ Er klappte eine dicke Mappe auf und strich sich anschließend fahrig durch sein schütteres graues Haar. Seine braunen Augen sahen müde aus, denn auf seinen Schultern lag seit seiner Ernennung zum Großmeister eine große Last. Ruhig las er fünfzehn Namen vor, darunter auch die von Lawren und Aidan McGrath. Als er geendet hatte, wurden augenblicklich fünf der eben genannten Angeklagten durch eine kleine Seitentür in den Saal geführt, flankiert von zehn bulligen Ordensmitgliedern, die mit Schlagstöcken bewaffnet waren, bereit sie jederzeit einzusetzen.

Die Aufrührer von Datla Temelos wirkten dagegen allesamt von ihrem Gefängnisaufenthalt gezeichnet, teilweise unterernährt und alles andere als rebellisch. Viele hatten Probleme mit ihren schweren Hand- und Fußfesseln überhaupt einen richtigen Schritt nach vorne zu machen. Ihre Haltung war gebeugt und ihre ungewaschenen Körper wurden von alter, abgetragener und grauer Einheitskleidung bedeckt – eine Hose und ein Hemd. Ihre Füße waren nackt und dreckig, genau wie ihre Gesichter.

Und dies alles im 21. Jahrhundert, dachte Ryan und schluckte. Denn mit solch einem Anblick hatte er nicht gerechnet, aber die restlichen Zuschauer schienen keineswegs überrascht zu sein. Der Orden hielt an seiner mittelalterlichen Rechtssprechung fest und behandelte die Täter entsprechend. Es gab sogar eine Gefängnisinsel, sie lag irgendwo im Norden Irlands, umgeben vom Atlantischen Ozean. Kein Schiff verirrte sich dorthin. So zumindest hatten es ihm andere Mitglieder erzählt, aber selbst dorthin reisen wollte er nie. Auf Llŷr Island – nach dem irischen Meeresgott Llŷr benannt – wurden seit jeher Verbrecher, die sich am Orden schuldig gemacht hatten – bestraft, was oft durch lebenslange Haft mit dem Tode endete. Die Haftbedingungen waren furchtbar.

Durch einen lauten Aufschrei schreckte Ryan blitzartig aus seinen Gedanken auf, als ein Gefangener wild um sich schlagend und schreiend das Urteil ‚Lebenslänglich Llŷr hörte, er wurde allerdings schnell und rücksichtslos zur Räson gebracht. Es brach nervöses und hauptsächlich zustimmendes Getuschel in der Menge aus, als die Abgeurteilten zurück durch die Seitentür und von dort in den angrenzenden Kerker gebracht wurden, der im Keller des Gebäudes untergebracht war.

Entschuldigung“, flüsterte Kimberly unerwartet in Ryans Ohr, und er wusste, wofür sie sich entschuldigte. Doch er war auch nicht wirklich unschuldig an ihrem vorangegangenen Streit und spürte gleichzeitig wie seine Wut sich in Rauch auflöste.

Ryan lächelte Kimberly versöhnlich an, drückte ihre Hand und sie erwiderte sichtlich dankbar diese Geste.

Die Verhandlung des Druida Lovo gegen Aidan Kendrik McGrath soll beginnen”, schallte die Stimme des Richters durch den Saal und in die Versammelten kam schlagartig neues Leben.

Rossalyn McGrath seufzte herzzerreißend und wischte sich verstohlen die ersten Tränen aus ihrem blassen Gesicht. Jedoch saß sie nun nicht mehr wie ein Häuflein Elend auf ihrem Stuhl, sondern streckte ihre schmalen Schultern und schaute gebannt hinüber zur Tür, die sich just in diesem Augenblick öffnete. Auch Kendra, Kimberly und Ryan beobachteten nervös, was nun geschehen würde.

 

Autorin: Annette Eickert