Archiv

Lesung mit Susan Elizabeth Phillips im Amerika Haus München

 

Susan Elizabeth PhillipsIn der letzten Woche befand sich die Bestseller-Autorin Susan Elizabeth Phillips, das erstemal auf Lesereise in Deutschland. Nach Hamburg, Berlin, Hannover, Köln besuchte sie am Freitag nun München, die Heimatstadt ihres deutschen Verlages „Blanvalet“, welcher diese Reise organisierte. Im Amerikahaus fand sie die passende Unterkunft für diese Lesung.

Und es war wirklich unterhaltsam und schön. Begleitet von der 2. Bürgermeisterin Kölns Angela Spizig, die alles moderierte und übersetze und der Schauspielerin Michaela May, welche die deutschen Lesungs-Passagen übernahm.

Bei der kurzen Vorstellungsrunde von Susan Elizabeth Phillips und der Begrüßung aller SEPPIES (so werden ihre Fans genannt) erzählte sie uns, dass sie als Kind gerne Schauspielerin geworden wäre. Seitdem hat sie viele Geschichten im Kopf, die sie auch gerne niederschreibt.

Das allererste Buch was sie veröffentlichte, hatte sie damals mit einer Freundin geschrieben. Diese schreibt heute allerdings nicht mehr, sondern ist Rechtsanwältin.

In ihrem neuesten Roman „Der schönste Fehler meines Lebens“ werden wir Ted Beaudine wiedersehen, der in „Komm und küss mich“ noch ein Kind war. Sie musste seine Geschichte einfach niederschreiben. Doch nicht nur Protagonisten aus diesem Roman werden wir begegnen, sondern auch aus ihrem Erstling „Glitterbaby (Kein Mann für eine Nacht)“ und. „Wer will schon einen Traummann“, sowie „Kopfüber in die Kissen“.

 

Diese Woche hat die beliebte Autorin auch schon etwas Deutsch gelernt und uns in unserer Landessprache begrüßt.

SEP (wie sie liebevoll von ihren Fans auch genannt wird) nahm uns dann gleich mit auf die Reise mit dem 1. Kapitel von „Call me irresistible“, und obwohl mein Englisch wirklich nicht gut ist habe ich den Sinn dennoch verstanden. Außerdem hat natürlich ihre sympathische Vortragsweise, ihren Gesichtsausdruck, der manchmal voller Ironie war und ihr doch gut verständlicher Slang dazu beigetragen sich wohl zufühlen und zu amüsieren.

Danach wurde von Frau Spizig eine kurze Zusammenfassung gegeben, bevor Michaela May mit dem 2. Kapitel auf deutsch angefangen hatte. Ihre Stimme hat auch genau das richtige Gefühl im Zuhörer hervorgerufen. Ihre Gestik war genauso passend gesetzt und es war ein richtiges Vergnügen. Es folgte noch ein weiterer Teil von der Schauspielerin vorgetragen.

Kapitel 5 war dann wieder SEP dran, die uns wieder mitriß in das Leben ihrer Protagonisten Meg und Ted, direkt abgelöst von Michaela May.

Nach dieser wunderbaren Lesung durften wir alle Fragen stellen, die den rund geschätzt 100 Besuchern im Kopf herum gingen. Die Autorin war auch so offen und ging hinunter in den Zuschauerraum und so hatte man den Eindruck, dass sie wirklich direkt mit einem redete. Das hat sie noch sympathischer gemacht, als eh schon.

Wir erfuhren, dass sie über 20 Romane geschrieben hat, doch dieser Roman spielt eine besondere Rolle. Ted Beaudine hat sich von einem unscheinbaren Jungen in „Komm und küss mich“ zu einem attraktiven Mann entwickelt und sie wollte ihn gerne mit Lucy aus „Wer will schon einen Traummann“ verkuppeln. Erst beim schreiben hat sie gemerkt, das Lucy nicht die richtige für ihn ist.

Doch auch mit Lucy geht es weiter, sie wird noch ihr Happy End finden. Bisher sind rund 400 Seiten ihrer Geschichte geschrieben und SEP hofft bis Ende des Jahres mit diesem Roman fertig zu sein.

 

Auf die Frage hin, wie das prüde Amerika auf ihre Erotischen Geschichten reagiert war die Überraschung doch groß, dass sie erzählte hier gäbe es keine Probleme. Wenn sie allerdings den Namen Gottes schrieb und das würde einigen in dem Zusammenhang nicht gefallen, bekäme sie sofort eine Email. Als sie gegen Waffenbesitz sich stark machte, kamen auch sofort die Proteste. Oder wenn sie ihre Protagonisten fluchen liese, wäre es der selbe Effekt. Dabei ist es nicht sie, sondern ihre Figuren die sich hier ausdrücken.

 

Sie erzählte uns auch, dass in allen Figuren ein Stück jeder Frau drin steckt. Denn jede hat ihre Hindernisse im Leben. Lesen wollen wir alle gerne über starke Frauen, die es schaffen diese Probleme zu bewältigen.

 

Selten liest sie ihre alten Romane noch einmal, höchstens um in die passende Stimmung zu kommen. Wenn sie sich mittlerweile nicht mehr an alles erinnert, z.b. ob in einer Geschichte ein Swimmingpool dabei war, oder welche Auto zu wem passt, dann schreibt sie es auf Facebook und hat sehr schnell ihre Antworten durch ihre Fans.

Facebook hat ihr auch schon in Hamburg weiter geholfen, als sie auf der Suche nach einem Bankautomaten war. Sehr schnell hat sie eine Antwort erhalten und sich auch gefreut, dass genau diese Dame dann auch in ihrer abendlichen Lesung anwesend war.

Kinderbücher hat sie nie geschrieben, da diese sehr anspruchsvoll sind. Allerdings bedauert sie dies auch ab und zu.

 

Michaela May stellt auch noch sehr passend fest, das Susan Elizabeth Phillips eine große Stärke für Dialoge besitzt. Dem kann ich nur zustimmen.

 

Nach dieser wunderbaren Lesung konnte man nun glücklich heimgehen, aber halt es war noch nicht vorbei. Die Autorin, sowie die Schauspielerin haben sich noch für Autorgramme hingesetzt und jeder der wollte durfte sich ein persönliches Bild mit den beiden machen. Das fand ich sehr toll, denn nicht bei jeden Lesungen ist dies so möglich. (Gerade das mit dem Bild) Obwohl es viele Leute waren und ich mich aufgrund meiner Büchermassen (ähm ja ich konnte mich nicht entscheiden, welches ich mitnehmen sollte – und 2 Bücher habe ich auch noch vor Ort gekauft) hinten anstellte, ging es wirklich schnell. Und ich habe wirklich wirklich alle meine Bücher signiert bekommen, die natürlich einen ganz besonderen Platz erhalten!

Mir wurde die Zeit bis dahin auch nicht lang, weil ich mich mit einer jungen Bibliothekarin, die ich vor Ort kennen gelernt habe, gut unterhalten konnte. Wir waren bei den Büchern auf einer guten Wellenlänge.

Es war ein wirklich schöner Abend, an den ich lange denken werde!

Herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag, der diese Reise ermöglichte und natürlich ein herzliches Dankeschön an Susan Elizabeth Phillips, die diesen Abend mit ihrer sympathischen offenen Art zu einem besonderen Erlebnis machte. 

Welches Buch ich auf dem Heimweg gelesen habe, brauche ich ja wohl nicht extra zu erwähnen, oder? :-)

 

 

Mit der Schauspielerin Michaela May

Sebastian Glubrecht live

Es geht doch nichts über einen Schriftsteller, der nicht nur mit dem geschriebenen Wort die Menschen unterhalten kann, sondern auch persönlich. So gestern erlebt im Rahmen einer Lesung von Sebastian Glubrecht.

Eingeladen von der kleinen, aber feinen Buchhandlung Beck&Boy, Markt Indersdorf füllten sich Abends die Stühle schneller, als man schaun konnte. Es wurden immer mehr Stühle herangebracht und letztendlich wurde auch noch der Nebenraum besetzt. Nachdem dies nicht so geplant war, hat sich der sympathische Autor spontan dazu bereit erklärt nicht an dem vorgesehenem Platz sitzen zu bleiben. Nein, er stellte sich zwischen die Räume, so dass es jedem Besucher möglich war seiner Lesung zu lauschen.

Lesung? Nein, dass ist fast das falsche Wort dafür. Natürlich waren es Abschnitte aus „Na Servus“ und später folgte noch ein kleiner Teil aus „Ja mei“, aber es hatte nichts mit einer einfachen Lesung zu tun. Der Autor brachte dies so lebhaft vor, dass die Lachmuskulatur nur so bebbte. Das er – der ein Bayrisches Buch geschrieben hat – kein Bayrisch kann hat dem ganzen kein Abbruch getan. Nein im Gegenteil, das machte noch den richtigen Charme aus.

Diese Lesung hatte es in sich und war anders, als alles was ich bisher erlebt hatte. Aber dafür wird sie mir noch lange positiv im Gedächtnis bleiben.

Nachdem ich leider etwas früher gehen musst (es viel mir echt schwer) habe ich mir aber vorher schon eine Signatur in mein „Ja mei“ geben lassen.

Ich bin sehr froh, dass ich wenigstens diese eine Stunde dabei sein konnte und hoffe das wir bald mit dem 3. Band rechnen können um vielleicht wieder eine lustige und amüsante Stunde mit Sebastian Glubrecht Live erleben zu können.

Die Fotos sind leider nicht so gut, der Fotoapparat lag nämlich mit frisch aufgeladenem Akku auf dem Küchentisch. Ja mei…..

Der ursprünglich vorgesehene Platz…

wurde von einem wirklich einzigartigen Platz ersetzt, bei dem es (fast) allen möglich war ihn zu sehen. Ganz ehrlich, wieviele Autoren sind dazu wirklich bereit? Ich glaube nicht viele und das hat den Autor noch viel sympathischer gemacht, als er eh schon war.

 

_______________________________________________________________________________________________

Interview mit Sebastian Glubrecht vom 10. August 2010

Rezension: Ja mei

Mary Pope Osborne besucht Deutschland – Kinderlesung vom Magischen Baumhaus

Zum 10 jährigen Jubiläum und dem erscheinen des 40. „Magischen Baumhaus“ Bande es etwas ganz besonderes. Die Autorin selbst kam – in Begleitung ihres Mannes, der im übrigen die Sachbücher dieser Reihe geschrieben hat – nach Deutschland und hielt eine Woche lang an verschiedenen Orten Lesungen ab. Gestartet ist diese Lesereise am 02.05 in Frankfurt, weiter nach Hamburg am nächsten Tag, 05.05 ging es dann nach Heidelberg, bevor gestern am 07.05. die letzte Station in München eingelegt wurde.

In der Internationalen Jugendbibliothek trafen gestern erst zögerlich, dann in immer größer werdender Menge lange vor der Lesung schon die kleinen wie großen Fans ein. Nachdem erstmal die Karte, äh der Stempel nach der Kasse auf den Handrücken verteilt wurde, ging der Sturm weiter auf den Büchertisch. Die nette Dame dort beeilte sich flink den Inhalt, ihrer Kartons auf dem Tisch zu verteilen.


Hier gab es nicht nur sämtliche Baumhausbücher, als Einzelbände und Sammelbände, sowie Hörbücher, als auch die englischen ersten drei Bücher zu kaufen. Nein als besonderer Highlight war schon 4 Wochen vor dem Erscheinungstermin das neueste, das 40. Baumhausbuch zu kaufen „Piratenspuk am Mississippi„ (auch als Hörbuch)

Nachdem der Einlass geöffnet wurde stürmten alle hinein. Viele Kinder fanden gleich ganz vorne ihren Platz auf kleinen Teppichen. Ansonsten waren ganze Reihen von Stühlen für die Zuhörer aufgestellt worden.

Die Dame von der Deutschen Jugendbibliothek sprach ein paar einleitenden Worte bevor die Lesung offiziell begann. Begleitet wurde die Autorin von der NDR Moderatorin Margarete von Schwarzkopf, sowie dem deutschen Hörbuchsprecher Frank-Lorenz Engel.


Frau von Schwarzkopf begann mit der Moderation und stellte erstmal der Autorin ein paar Fragen und übersetze allen natürlich die Antwort. Wir erfuhren unter anderem wie es zu der Idee vom Magischen Baumhaus kam, genauso das sie vorher schon viele andere Bücher geschrieben hat.

Auch Frank-Lorenz Engel wurde vorgestellt und u.a. erfuhren wir, das er die Stimme des erwachsenen Simbas in König der Löwen war.

Dann fing Mary Pope Osborne an aus ihrem 40. Roman in der Originalsprache sehr eindrucksvoll vorzulesen. Die deutsche Übersetzung las im Anschluss Herr Engel und dies geschah nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit viel Gestik. Fast schon schade, das man diese auf den Hörbüchern nicht sehen kann.

Nach einer weiteren kurzen Gesprächsrunde las er nochmal ein weiteres Kapitel vor, in dem Anne und Phillip Geistern von New Orleans begegneten. Mit großen Ohren, hörten alle Kinder wie Erwachsene gespannt zu.

Zuletzt gab es noch eine Fragerunde an die Autorin. Aber der wirklich letzte Abschluss kam dann, das alle Kinder abstimmen könnten, welches Thema sie beim nächsten Buch interessieren könnten. Mit großer Mehrheit wurde für die Pandababys aus China gestimmt. Die zweite Umfrage ging um ein Thema aus Deutschland.

Leider hatte Mary Pope Osborne eine Verletzung an der Hand, die es ihr unmöglich machte persönlich alle Bücher zu signieren. Allerdings wurde dafür ein Stempel mit ihrer Unterschrift gefertigt, welcher in die Bücher gedruckt werden konnte. Frank-Lorenz Engel saß mit am Signiertisch und schrieb auch ganz eifrig in die vorgelegten Bücher und Hörbücher!


Mit der Autorin konnten sich die Kinder für ein Foto anstellen.


Auch wenn hier es nicht den Eindruck machte (waren sehr viele Leute drumrum und ohne Blitz überhaupt etwas schwer ein gutes Foto zustande zubringen in der Eile der Zeit) waren meine beiden Junges sehr begeistert gewesen.

Sie hatten jeder 3 Baumhausbücher (haben tun sie mehr) mitgebracht, in denen überall Stempel rein kamen.


Benjamin lies sich von Herrn Engel noch das Jubiläumsband signieren und Dominik hat sein Hörbuch vorgelegt gehabt.


Auf dem Heimweg las Benjamin den 40. Band schon fast durch und bis zum Schlafen gehen hatte er nicht nur Band 40, sondern den auch neu erworbenen 39 Band durchgelesen. Das Hörbuch läuft hier auf und ab und alle 4 Kinder sind begeistert davon.

Dieses 40. Band hat auch eine Neuerung vom Cover aufzubieten. Nicht nur das die Schrift im Prägedruck schon besonders ist, sondern die glänzt auch noch sehr schön an den Figuren. Illustriert wurde es diesmal von Jutta Knipping.

Mary Pope Osborne hat 1949 in Fort Skill, Oklahoma das Licht der Welt erblickt. Sie lebte mit ihrer Familie  unter anderem in Österreich, Oklahoma, Floriada und andere Orte in Amerika. Nachdem sie ihr Studium beendet hatte, reiste sie viele Monate durch Asien.

Später begann sie zum schreiben und hat inzwischen schon über hundert Bücher erfolgreich geschrieben.

Das magische Baumhaus ist nicht nur in Deutschland ein großer Erfolg, sondern auch in der USA und in anderen Ländern Europas.

Ihr Mann Will schreibt die passenden Sachbuchgeschichten zum magischen Baumhaus, zudem ist er ein bekannter Schauspieler und Theaterdirektor. Zusammen mit ihren beiden Hunden lebt das Ehepaaar in Connecticut.

Fotosession

Loewe Verlag

Homepage von Mary Pope Osborne


Lesung von Bettina Belitz, 04.05.2010 in München

Splitterherz“ ein Titel, ein Cover ein beeindruckendes Jugendbuch. Die Buchhandlung „Lehmkuhl“ in München Schwabing fand dieses Buch genauso gut, dass sie die Autorin Bettina Belitz zu sich eingeladen haben eine Lesung abzuhalten.

Gestern Abend war es dann auch soweit. Recht früh angekommen, entdeckte ich schnell die Autorin in der gemütlichen Jugendbuchabteilung. Nachdem ich mich bisschen Umgesehen hatte, traute ich mich auch ein paar Worte mit der sympathischen Wahl-Westerwälderin zu wechseln.

So nach und nach trudelten die verschiedensten Zuhörer ein. Die Altersgruppe total gemischt von jungen Mädels ca. 12 Jahre bis zu – über verschiedene Jahrzehnte verteilt – älteren Generation. Schnell wurde klar, das der Platz nicht ausreichen wird und weitere Stühle wurden von den netten Buchhändlerinnen herbeigeschafft. Anscheinend waren nur wenige Vorreservierungen gemacht worden. Dafür kamen aber umso mehr Zuhörer.

Nachdem aber alle erfolgreich einen Platz gefunden hatten, und ja jedes verfügbare Plätzchen war ausgefüllt, wurde Bettina Belitz uns kurz vorgestellt. Danach erfuhren wir erstmal einiges von ihr über ihre eigene Person.

Ihr erstes Buch schrieb sie mit 12, dessen Idee hatte sie auf dem Weg nach unten auf einer Treppe. Diese Idee wurde seitdem oft überarbeitet, aber sie hat es tatsächlich bis zur Veröffentlichung geschafft: Sturmsommer erschien im Januar dieses Jahres.

Von ihren Eltern ermutigt lieber etwas „anständiges“ zu lernen, studierte sie Germanistik und war viele Jahre lang als Journalistin tätig. Bis viele Jahre später ein guter Freund ihr riet sich doch an eine Agentin zu wenden. Dieser Freund war auch „Schuld“ daran, das sich ihre zukünftige Agentin ihren Blog angesehen hatte und mit ihr 2008 in Kontakt getreten ist.

Wir können ihm nur dafür danken!

So kam es das zwei Jahrzehnte nach ihrem ersten Schritten in die Welt der Schriftsteller dieses Jahr gleich 4!!! ihrer Werke das Licht der Welt erblickten. Sturmsommer, Splitterherz sowie 2 Kinderbücher der Reihe Fiona Spiona.

Nach ein paar erklärenden Worten über Elli und ihre Geschichte kam der erste von 3 vorgelesenen Ausschnitten an die Reihe. Gefüllt wurde die Zeiten dazwischen immer mit ihren eigenen Worten. Es war genau die richtige Mischung aus, Spannung und Humor, um dieses Buch ein Schritt mehr kennen lernen zu können und vielleicht neue Leser zu ermutigen, das Buch zu kaufen.

Bettina Belitz machte es auf ihre angenehme ruhige freundliche Art und Weise..

Im Anschluss beantwortete sie noch viele Fragen über sich, ihre Arbeitsweise und ihre Lektorin :-) !

Am Ende der Reihe zum Bücher signieren stehend konnte ich auch einige Worte mit der Lektorin sprechen, die gerade „Splitterherz 2. Teil“ in Bearbeitung hat und damit wohl den Neid vieler Leserinnen auf sich zieht :-)

Nicht nur mein Buch bekam ich signiert, sondern auch noch eine Autogrammkarte, eine Postkarte mit Splitterherz-Logo und ganz toll das Poster zu Splitterherz.


Zum krönenden Abschluss für mich, gab es ein Foto zusammen mit der Autorin.


Außerdem freue ich mich über dieses Bild! 3 sehr nette freundliche starke Frauen, die zusammen ein gutes Team bilden


Lektorin Marion Perkos, Bettina Belitz und ihre Agentin Michaela Hanauer

Ich Danke den Damen für dieses Foto und Frau Belitz für diese schöne Lesung!

Jedem der die Möglichkeit hat, eine Lesung der Autorin zu besuchen sollte dies auf jedenfall wahrnehmen! Bisher steht noch dieser Termin:

05.06.2010, 20:00 Uhr: Buchhandlung Reuffel, Bahnhofstr. 20, 56410 Montabaur

Am 15. Mai könnt ihr bei der LovelybooksAktion – 30 Tage – 30 Autoren euch eure Fragen von ihr beantworten lassen.

Für jeden, der Jugendbücher mag und die Zeit bis zur Fortsetzung, der Splitterherz-Trilogie im Januar 2010 und 2011 überbrücken möchte, kann dies mit „Lucie und Leander“, welche Mitte Juni die Buchgeschäfte stürmen werden, tun. Näheres gibt’s HIER

Trefft die Bettina Belitz auf Facebook

Ihre Homepage

Splitterherz-Blog

Interview mit Bettina Belitz auf meinem Blog

Meine Rezension zu Splitterherz

Livestreamlesung mit Peter Probst

Heute mal wieder von daheim aus, habe ich die Livestreamlesung von Peter Probst bei  miterlebt.

Nachdem erstmal wohl meine Technik nicht wollte, konnte ich erst ca. 15 Minuten später erfolgreich zur Lesung zuschalten. Ich denke es ist sehr schwer, die Zuschauer über das Internet zu fesseln, doch Peter Probst hat es geschafft. Mit sehr guter Betonung und eindrucksvoller Mimik las der (Drehbuch-)Autor aus seinem ersten Buch „Blinde Flecken“ vor. Hier lernten wir unter anderem den Detektiv Anton Schwarz kennen, wie auch den Gefängnisinsassen Tim Burger.

Danach stellte er sich den Fragen im Twitter oder via Facebook sehr ausführlich und man merkte ihm auch Humor an. Wir erfuhren mehr welche Recherchen er geführt hat, sowie wie es weitergehen wird mit den „Schwarz“Krimis, auch einen kleinen Hinweis gab es darauf, welchen Schauspieler er sich in der Rolle des Anton Schwarz vorstellen kann.

Vielen Dank für diese tolle Lesung!


Wer diese Lesung verpasst hat, hat wie immer die Möglichkeit sie HIER noch zu sehen!

Livestreamlesung mit Steffi von Wolff

Eine Lesung mitzuerleben die Steffi von Wolff abhält ist ein Erlebnis für sich. Nicht nur die Livestreamlesung von , die online miterlebbar war, war ein Lachmarathon vom feinsten.

Mit eindrucksvoller Stimme las sie aus ihrem neuesten Roman „ausgezogen“ vor. Und schäme sich wer böses dabei denke! Ganz harmlos ist dieses Jugendbuch (das erste der Autorin im übrigen). Außer man geht zum Lachen in den Keller, na dann ist man bestimmt die falsche Person für diesen Roman.

Während der Passagen wechselte sie stimmlich immer wieder zwischen den einzelnen Personen hin und her und machte diese daher noch viel realer und eindrücklicher!

Und jaaaaaaaa, ich war wieder direkt live dabei und musste mich oft halten um nicht unterm Tisch vor lachen zu landen.


Wie immer nach einer Lesung durften dann alle online oder im Raum eine Frage stellen. Dann geschah es: Steffi von Wolff fragte MICH, ob ich eine Frage hätte. Und das vor mehreren hundert Zusehern. Blackout, Ausgeknockt, Nichts geht mehr!!! verbunden mit einem hochroten Kopf

Sehr ausführlich beantwortete Steffi von Wolff die meisten via Twitter #lblive und Facebook gestellten Fragen.

20.00 Uhr die Liveübertragung endete, aber nicht der Spaß. In gemütlicher Runde im Gartenhaus zusammen sitzen mit Kartoffelsalat und Wiener Würstel sowie Wein und Wasser kam noch mehr Stimmung an. Die Themen schwankten von Lieblingskinderbuchautoren, wobei Steffi von Wolff recht schnell – auch meine Lieblingsautorin Berte Bratt ins Spiel brachte, über Perlentussis und die Frage, welche Freundin man mit dem Kollegen am Tisch verkuppeln würde,Farmville und seine Folgen, sowie über die beste Stellung einer Toilette. Steffi von Wolff ist so wie man sie erlebt, mit ihrem staub trockenem Humor bringt sie einen Knaller nacheinander.

Iphone´s Sucht, war ihr bisher völlig fremdes Thma (doch die typische Bewegung schnell eingeübt) und so wollte sie an einer – an dieser Stelle nicht genannten anwesenden Person – am liebsten einen Feldversuch starten. 4 Wochen ohne Iphone, Netbooks, Laptops und was es sonst noch so gibt. Die Panik, welche sich auf dem Gesicht der betroffenen Person ausbreitete, entbehrte nicht einer gewissen Komik. Allerdings wurde der Autorin angekündigt fast schon versprochen, das sie beim nächsten mal wohl selber mit Iphone erscheint :-)

Es war ein wunderbar lustiger Abend. Die Telekom störte wohl zwar kurz mal die Leitung während der Lesung, aber ich hoffe das trotzdem alle Zuseher ihren Spaß am Laptop hatten. Wer die Lesung verpaßt hat, kann sie natürlich jetzt noch – so wie ich eben um alles in Erinnerung zu rufen – ankucken.

Ein kleines Highlight zum Schluss sei noch erwähnt:

Steffi von Wolff (kein Pseudonym im übrigen) liebt nicht nur Bücher von Berte Bratt – ich kann diese Tatsache ja nicht oft genug erwähnen – nein sie besitzt sogar einen Twitteraccount. Dieser Hinweis hatte zur Folge, das 2 LB Mitarbeiter, wirklich SYNCHRON ihre Iphones nahmen und danach suchten. Das brachte natürlich nochmal einmal eine Situationskomik, die man so gar nicht beschreiben kann. Achja bevor nun alles zu Twitter fetzen und den Account suchen: unter @SteffivonWolff ist er zu finden – nur sei auch erwähnt, das die Autorin dort nichts schreibt. Aber vielleicht, wenn wir alle ihr fleißig folgen ändert sich das? Ansonsten könnt ihr sie über Facebook erreichen.

Jetzt wirklich zum Ende kommend möchte ich nicht unerwähnt lassen, das nach diesem Liveerlebnis ich mir wohl das Hörbuch anschaffen werde. Denn die Autorin hat dies selber besprochen und ich fand das so gelungen, das ich das weiter hören möchte.

Livestreamlesung Oliver Dierssen

Livestreamlesung live dabei, ja aber richtig live, diesmal hinter der Webcam, statt vor dem Laptop.

Seit einiger Zeit finden im Münchner Gartenhaus von Lovelybooks Livestreamlesungen statt und bisher war ich immer auf der Seite der Onlinezuseher.

Aber gestern abend konnte ich mich auf den Weg machen und Oliver Dierssen´s Lesung vom Fledermausland richtig live erleben.

Und es war ein Erlebnis! Mit viel Witz und Humor las er erst aus dem „Fledermausland“. Bisher habe ich noch keine Vorstellung davon gehabt, was mich in diesem Roman erwartet. Es ist das, was der Autor erreichen will nämlich “gute Unterhaltung”.Doch nicht nur die Lesung, sondern auch das lebendige ausführliche Beantworten der Fragen (nein nicht nur nach der Lesung per Twitter (#lblive) und Facebook hat mich immer neugieriger auf das Buch gemacht. Daher habe ich die Gelegenheit am Schopfe genommen um mir das Buch dort gleich zu erwerben und natürlich Oliver Dierssen zu bitten es zu signieren.

Wenn ich das Buch jetzt bald lese, werde ich wohl immer seine Stimme im Ohr haben und damit noch mehr Lesespaß verbinden. Schon gestern ging es nicht ohne viele Lacher. Daher bin ich schon sehr gespannt wie es mit Sebastian weitergehen wird.(Und ob ein zweiter Teil erscheinen wird)


Was natürlich die Zuseher online nicht mehr mitbekommen ist das zusammensein und quatschen reden am Ende der Lesung. Gut versorgt mit leckerem Kartoffelsalat und Wiener Würstchen, guten und unanständigen Getränken kam man untereinander schnell ins Gespräch. Einige Leute waren vom Heyne Verlag dabei, und Karla versuchte ihr bestes sie auf den Geschmack von Twitter zu bringen. Ich hoffe ihre Überredungskünste haben gewirkt und wir erfahren bald mehr aus ihrem Verlagsalltag. Aber auch die Lovelybooks Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen war toll. Alle waren sehr offen und es gab immer Gesprächsstoff.

Aber auch mit anderen wie die Mitarbeiter/in von Buch&Töne sowie die Agenten von Oliver Dierssen kam ich ins Gespräch. Dadurch verflog die Zeit total schnell und bald schon musste ich mich aufmachen um meine S-Bahn noch zu erreichen.

Es war ein sehr lustiger und interessanter Abend! Falls doch die Frage auftaucht, warum ich nicht mehr Fotos habe: Nun der Fotoapparat lag voll aufgeladen daheim auf dem Küchentisch *seufz*!

Nachdem ich nun weiß, wo ich das Gartenhaus finde, werde ich auch versuchen noch mehr Lesungen zu besuchen und die dortige Atmosphäre aufzunehmen.

Eben habe ich mir nochmals die Lesung online angeschaut und konnte mir das „drumherum“ noch viel besser vorstellen.

Wer gestern keine Zeit hatte Oliver Dierssen live zu erleben, kann sich diese Lesung auch jetzt noch ankucken unter

Ein Angriff auf die Lachmuskulatur

Meine Vorbereitungen liefen schon seit Wochen, genauer gesagt seit dem Tag an dem ich feststellte: Kerstin Gier kommt auf Lesereise auch in meine “Nähe”. Gut Nähe ist fast zuviel gesagt, aber Ingolstadt ist wenigstens für mich erreichbar. Los gings mit dem Organisieren, Karte bestellt, meinem Mann eingetrichtert: wenn er nicht rechtzeitig da ist, wäre das ein Scheidungsgrund ;-) , Kinderaktivitäten verschoben und zuletzte noch die Fahrkarte geholt, den Rucksack voll mit Büchern gepackt und somit war ich bereit.

Gestern war es dann endlich soweit: 20.30 Uhr in der Thalia Buchhandlung in Ingolstadt.

Schon vor der Türe traf ich auf die ersten anderen Fans von Kerstin Gier. Noch durften wir nicht rein und somit wurde etwas nett geplaudert: Hauptthema natürlich – ja genau Kerstin Gier!

Um 20.00 Uhr durften wir dann rein, bezogen Plätze, die eine oder andere kaufte sich gleich das Buch “In Wahrheit wird vielmehr gelogen”, welches ja an diesem Abend vorgelesen werden sollte. Ein paar Stühle wurden noch rangeschafft … alle waren nun bereit.

Es ging los, die nette Dame der Thalia Buchhandlung fand sehr treffende Worte um die Autorin vorzustellen. Für mich gleich eine Überraschung Kerstin winkte mir zu, hat sie mich nur aufgrund des Fotos hier im Blog wiedererkannt.*freuuu*

Keine Minute hat es gedauert und die ersten Lachsalven waren zu hören. Ausgeschmückt mit vielen Anekdoten über eigene Erfahrungen ( sei es über die Seitenkrankheit und Holländische Krankenhäuser, Kinder, Rentner, Mütter sowie ihre Erkenntnisse die sie bei einem Fernsehauftritt gewonnen hatte) gestaltete sie ihre Lesung mit vielen Lachern. Ja es war eine stimmungsvolle fröhliche Stimmung und wems nicht gefallen hat, der sollte wohl zum lachen in den Keller gehen.

Ich habe zumindest heute einen Muskelkater vor lauter Lachen.

Nicht nur mit der Stimme (ua. Dialekt), sondern auch mit viel Gestik unterstrich sie ihre Erzählungen. Mit ihrer einfach sehr natürlichen Art nahm sie das Puplikum gleich für sich ein. Gut bei den Karnevalsliedern merkte man doch gleich, das wir in Bayern sind und viele sie hier gar nicht kannten, aber das tat dem ganzen Vergnügen keinen Abbruch.

Danach durfte ihr Tisch gestürmt werden. Kerstin Gier begnügte sich nicht nur mit einer Unterschrift, nein sie hatte auch einige ihrer berühmten Stempel dabei.

Natürlich hatte ich nicht nur ein Buch mitgebracht, nein ich lies es mir nicht nehmen und meinen Bestand an unsignierten Büchern zu importieren. Es waren noch 5 an der Zahl. Doch die Dame vor mir schlug das ganze um Längen :-)

Für jeden nahm sich die Autorin Zeit und am Ende konnte ich noch kurz mit ihr plauschen. Sie ist eine Autorin zum anfassen, sehr natürlich,  und jemand wie sie wünscht man sich als Freundin.

Mit einem Lächeln im Gesicht und frohen Herzens trat ich meinen Heimweg an. Selbst die Stunde Wartezeit am Bahnhof machte mir wenig aus. Für mich war dieser Abend einfach ein Highlight und ich werde noch oft und gerne daran denken.

Vielen Dank an Kerstin Gier für diesen wunderschönen Abend!

____________________________________________________________________________________________

Meine kleine Ausbeute des abends:

Besonders schön finde ich

auch auf dem Rubinrotlesezeichen hat Kerstin sich verewigt und auf der Eintrittskarte von Thalia

Zum gelungenen Schluß hat noch dieses Bild beigetragen

Lesung von Jenny-Mai Nuyen

Freitag abend war es nun soweit. Ich wollte zu meiner ersten Lesung. Hatte ich schon nachmittags große Aufregung, weil das Auto nicht mehr ansprang. Somit habe ich alles umgemodelt und bin etwas über eine Stunde dann S-Bahn gefahren. Gottlob war der Lesungsort sehr gut mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zur Einstimmung auf den Abend habe ich mir für die lange Fahrt noch Nijura mitgenommen und angefangen zu lesen.

Freising, 23.10.2009 um 19.30 Uhr bei Bücher Pustet war dann Treffpunkt für viele Fans von Jenny-Mai Nuyen und ihren Fantasyromanen. Voller Aufregung saß ich zwischen vielen – vorwiegend jugendlichen Mädchen und einigen Elternteilen – und wartete auf den Beginn.

Aufgeregt war wohl auch die Dame von Bücher Pustet, die uns kurz vor 19.30 Uhr ankündigte, das sich die Autorin leider verspäten würde,weil sie von einer anderen Lesung kam und ihr Zug Verspätung hatte, aber sie sei unterwegs.

Das ganze hätte es kaum bedurft, denn um 19.35 Uhr saß dann nun Jenny-Mai Nuyen schon vor uns allen. Gebracht von ihren Eltern die in Ruhe im Hintergrund der Lesung beiwohnten. Kaum begonnen, waren wir schon im Bann von “Feenlicht”. Mit sympathischer Stimme, den richtigen Betonungen an den richtigen Ecken und, lies die Autorin ihre Romanfiguren zum Leben erwachen. Mit einer kurzüberblick und Ausschnitten des Buches konnte man die Welt von Feenlicht direkt vor sich sehen.

Gebannt folgte ich dem ganzen, bis er leider vorbei war. Danach stand die Autorin noch Rede und Antwort. Als alle neugierigen Fragen beantwortet waren, durfte man sich bei ihr noch die Bücher signieren lassen.

Natürlich hatte ich 2 Bücher mitgebracht, nämlich außer Nijura noch Drachentor und beide haben die Signatur und ein Bild verewigt bekommen.

Mein Fazit dieses Abends: nicht nur das Feenlicht eindeutig auf meine Wunschliste gekommen ist, kann ich noch sagen, das die junge Autorin einen sehr sympatischen, bodenständigen Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Für alle die die Autorin auch einmal Live erleben möchten, gibts noch ein paar Möglichkeiten: Lesereise

Außerdem kann man auf ihrer Homepage nicht nur was über sie erfahren, sondern auch einige Skizze von ihr zu den Büchern entdecken.

©Tine Schweizer