Rezensionen 2009

Rezension – Helene Henke ~ Das Rote Palais Der Gottvampir

Man nennt ihn Bragi – der Name des altgermanischen Gottes der Dichtkunst.Und tatsächlich scheint er mehr zu sein als ein Vampir. Der exzentrische Rockstar versteht es, mit seiner Musik Menschen und Vampire gleichermaßen zu begeistern.Hat sein Auftauchen in Krinfelde etwas mit dem neuesten Fall vonPrivatdetektivin Leyla Barth zu tunFest steht, dass Thetania e. V. weiterhin seinen Geschäften nachgeht, obwohl Leyla und der Meistervampir Rudger von Hallen der Sekte schon einmal in ihr fragwürdiges Handwerk gepfuscht haben. Während Thetania expandiert und neben Menschen nun auch Vampire zu Opfern werden, wirft die geheimnisvolle Vampirin Iduna einen Schatten auf die junge Beziehung zwischen Leyla undRudger.

Erstmal war ich skeptisch. Wieder ein neuer Vampirroman, dann mit 204 Seiten nicht sehr Umfangreich, denkt man. Dennoch kaum schlägt man das Paperback auf und muss erkennen, an Text wird es nicht mangeln und wird durchaus nicht hinter einem Taschenbuch stehen. Auffällig ist natürlich gleich das Format, es ist größer als die Durchschnittstaschenbücher.

Bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen. Aber das hat mich nicht daran gehindert sich in diesen 2. Teil des Roten Palais einzufinden. Sicherlich empfehlen würde ich fast, das man den ersten Teil – Die Totenwächterin – lesen sollte um alle Hintergrundinformationen zu erhalten, dennoch geht es auch ohne.

Spannend machte für mich das Buch vor allem, das die Handlung in Deutschland abspielte an realen Orten, die man jederzeit besuchen könnte.

Schnell wurde ich von Leyla, der Totenw und Rudger dem Meistervampir in den Bann gezogen. Die beiden haben eine außergewöhnliche Beziehung, denn sie ist ein Mensch und gedenkt auch ein Mensch zu bleiben. Aber ihr hochsensibles Gespür für Paranormales bringt sie in die eine oder andere schwierige Lage, wobei sie dieses aber auch zum helfen weiß.

Die Autorin schaffte es das schon viel geschriebene Vampirthema auf ihre Art neu zu verfassen und ihre eigene Welt zu erschaffen. Mir hat sehr gut gefallen, das die Welten der Menschen und Vampire nicht den engen Grenzen gesetzt ist, sondern offener und öffentlich. Sie schafft die Verbindung zwischen Menschen und Vampir sehr einfach und doch spannend zu gestalten. Bei ihr wird nicht der Hauptaugenmerk auf die Erotik gelegt, ohne das dies zu kurz kommt. Sondern eher achtet sie auf die Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten, ihre Gefühle und ihre Arbeit.

Das Rote Palais ist als Triologie geplant und wir können gespannt auf den abschließenden Teil warten.

Helene Henke wurde 1964 in Krefeld geboren. Seit vielen über zwei Jahrzehnten ist sie glücklich mit ihrem Mann verheiratet und hat 2 Söhne. Erst später, nach 2 Berufsausbildungen und der Erziehung ihrer Kinder fand sie die Zeit ihren Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen und sie fing das schreiben an.

Teil 1 des Roten Palais:

Die Totenwächterin

©Tine Schweizer

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