Autoreninterviews

Interview mit Jens Schumacher und Jens Lossau

Lieber Herr Schumacher und Herr Lossau, vielen Dank das Sie sich die Zeit nehmen um die Fragen zu beantworten. Sie schreiben seit einigen Jahren zusammen, aber auch jeder für sich an ihren Büchern. Wo sehen sie hier den größten Unterschied? Ist es einfacher oder schwieriger im Duo zu arbeiten?

Jens Lossau: Das lässt sich pauschal nicht sagen. Zwei Bekloppte bedeuten immer auch die doppelte Quantität bescheuerter Ideen! (lacht) Darüber hinaus kommt, sobald es ans Ausfeilen der Details geht, ein gewisser Synergie-Effekt zum Tragen: Wir spielen uns gegenseitig Bälle zu, wodurch in erstaunlich kurzer Zeit extrem viele Ideen zustande kommen.

Jens Schumacher: Ich denke, das einsame Schreiben lässt sich tatsächlich nicht mit der Art und Weise vergleichen, wie wir heute, nach dreißigjähriger Freundschaft und fünfzehnjähriger gemeinsamer Publikationshistorie, zusammenarbeiten. Ich persönlich empfinde das Solo-Schreiben zuweilen als etwas härter, u.a. weil die Ideen manchmal nicht so apokalyptisch sprudeln, wie wenn man zu zweit, in relaxter Atmosphäre, brainstormt; zum anderen, weil man die Verantwortung für alle Dummheiten und Fehler, die man sich möglicherweise leistet, hinterher allein auf die eigene Kappe nehmen muss.

Jens Lossau: Stimmt – zu zweit ist es viel einfacher, über negative Kritiken zu lachen oder zu behaupten, die schlechten Passagen stammten alle vom jeweils anderen! Und auch Briefbomben zu basteln geht zu zweit leichter … (lacht)

Wie entwickelt sich das gemeinsame Schreiben an einem Buch. Schreibt jeder ein Kapitel, oder erarbeitet jeder für sich eine Figur und am Ende wird zusammengesetzt? Wie darf man sich das vorstellen?

Jens Lossau: Unsere Kollaborationen entstehen in allen Bereichen zu gleichen Teilen. Wir denken die Story gemeinsam aus, erstellen gemeinsam Verkaufs- und Ablaufexposés und schreiben jeder in etwa die Hälfte des Textes. Zusammen an der Tastatur sitzen wir dabei allerdings keine Sekunde lang – das wäre nicht sonderlich produktiv!

Jens Schumacher: Auf eine Grundidee, die gemeinsam geboren wird, sei es am Telefon oder auf ausgedehnten Spaziergängen, folgt ein erstes, kurzes Exposé. Ist das Buch verkauft, erstellen wir ein weiteres, bedeutend ausführlicheres Handlungsexposé, das es uns ermöglicht, das Buch getrennt auszuarbeiten. Bei den anschließenden Korrektur- und Lektoratsrunden sind wir ebenfalls gleichermaßen beteiligt, jeder hat Ergänzungs- und Vetorechte.

Jens Lossau: So richtig verstehen kann unsere Arbeitsweise wohl nur, wer selbst einen Freund und Kollegen hat, mit dem er seit 30 Jahren ständig auch privat abhängt und nahezu den kompletten kulturellen Background teilt.

Wie haben Sie sich kennen gelernt und wie kam es dann, das Sie angefangen haben zusammen zu schreiben?

Jens Lossau: Wir kennen uns seit der ersten Grundschulklasse, waren schon damals eng befreundet. Nachdem wir uns im Teenageralter ein paar Jahre seltener trafen, stellten wir fest, dass wir unabhängig voneinander beide mit dem Schreiben begonnen hatten. Mitte der 90er begannen wir dann zu publizieren, gemeinsam zunächst, auf dem Horrorsektor, später auch getrennt, in unterschiedlichen Genres; Schumacher schrieb etliche Kinder- und Jugendbücher, viele davon im phantastischen Bereich. Ich blieb eher im Bereich Thriller bzw. Mystery/Horror.

Jens Schumacher: Als Autorenduo schrieben wir einige Mystery-Krimis um das Ermittlerduo Grosch und Passfeller – und nun eben den »Elbenschlächter«, der sozusagen ein Destillat dessen darstellt, was wir bisher so gemacht haben.

Warum bzw. wie kam es das das neue Buch im Fantasybereich angesiedelt ist?

Jens Schumacher: Wir wollten schon lange zurück zu phantastischen Stoffen – wohlgemerkt ohne diese von den Minderwertigkeitskomplexen ihrer Autoren zeugenden »großen, epischen« Themen. Den Crossover zwischen Sword & Sorcery-Fantasy und klassischem Kriminal- und Ermittlerroman gab es bisher noch nicht. Wir hatten beides in der einen oder anderen Ausprägung schon gemacht, die Verbindung reizte uns.

Jens Lossau: Wir haben die Fantasy überhaupt nicht als Wechsel empfunden, da wir immer schon in der Phantastik zuhause waren. Auch unsere Krimis hatten stets einen gewissen übernatürlichen Anstrich. Es kam uns entgegen, dass man seit ein paar Jahren auch als Deutscher in diesem Land wieder phantastische Themen publizieren durfte. So konnten wir zwei unserer Passionen, Phantastik und Thriller, zusammenbringen.

Wird es mehrere Bände vom Elbenschlächter geben?

Jens Schumacher: Die Serie um unsere beiden Ermittler vom IAIT ist grundsätzlich nicht limitiert. Wir haben genügend verrückte Ideen, um sie fortzuführen, solange es Leser gibt, die sich für die Abenteuer von Jorge und Meister Hippolit interessieren. Über den zweiten Band der Serie (»Der Orksammler«, erscheint im Oktober 2010) hinaus sind momentan drei konkrete weitere Romane konzipiert. Ich denke, auf einen oder zwei davon werden der Verlag und wir uns für 2011 einigen.

Wie kam es zu der Idee des Elbenschlächters?

Jens Schumacher: Die Grundzüge des Romans entstanden dann während eines Telefongesprächs. Generell ist es bei uns meist so, dass der Kern im Dialog entsteht. In den folgenden Tagen oder Wochen gärt der Stoff dann im Unterbewusstsein weiter, bis wir uns irgendwann zusammensetzen, um ein Großes, Ganzes daraus zu zimmern. So lief es auch beim »Elbenschlächter«.

Welchen Einfluss hatten Sie auf die Gestaltung des Covers?

Jens Schumacher: Die Idee zum Cover, also der düstere Straßenzug mit dem hingeschlachteten Elb, stammt von uns. Sie wurde, wie auch das Cover zum zweiten Band der Reihe, von Steffen Winkler umgesetzt, mit dem ich bereits auf dem Jugendbuchsektor vielfach zusammengearbeitet habe und der u.a. das Cover zum letzten Lossau/Schumacher-Krimi »Der Rebenwolf« schuf.

Jens Lossau: Wir sind bei all unseren Büchern interessiert daran, dass sie schön aussehen. Wir hatten früh das Glück, bei den Covergestaltungen aktiv mitwirken zu dürfen – und wo wir es nicht durften, mischten wir uns so lange ein, bis wir am Ende doch bekamen, was wir wollten! (lacht) Anders als viele Kollegen pflegen wir einen engen Kontakt zu diversen Illustratoren und Grafikern, die wir je nach Projekt gezielt für die Gestaltung unserer Bücher ansprechen; so sind wir sehr froh, u.a. mit H. R. Giger oder eben Steffen Winkler einige echt außergewöhnliche Künstler zu unserem Bekanntenkreis zählen zu dürfen.

Was würden Sie sagen, wo ihre Stärken und Schwächen beim Schreiben sind?

Jens Lossau: Wenn ich meine Schwächen an dieser Stelle offenlegen würde, fielen sie fortan jedem beim Lesen sofort ins Auge, deswegen lasse ich das lieber. Was die Stärken angeht, wäre es ziemlich arrogant, sie aufzuzählen, zumal man als Autor bezüglich der eigenen Texte ohnehin alles andere als objektiv ist – besonders, wenn man ein Buch zusammen verfasst und es infolgedessen gefühlte 500 Mal gelesen hat, bevor das fertige Ergebnis vorliegt. Deswegen überlassen wir solche Wertungen lieber dem Leser.

Jens Schumacher: Wir haben das Glück, dass sich unsere Stärken und Schwächen – sofern wir uns ihrer als Autoren überhaupt bewusst sind – auf jeweils unterschiedlichen Bereiche verteilen, was sich im Falle unserer Kollaborationen sehr nett ergänzt. (lacht)

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen einem Kinderbuch- und einem Thrillerautor, gibt es da Probleme?

Jens Schumacher: Wer sagt, dass ich ein reiner Kinderbuchautor bin? Ich habe mit Jens Lossau im Horror-Genre begonnen, danach haben wir zusammen mehrere, z.T. recht heftige Thriller gemeinsam geschrieben, ich auch einen im Alleingang. In den Editionen der BLACK STORIES-Kartenspielserie, für die ich verantwortlich zeichne, spritzt ebenfalls zuweilen ordentlich Blut, sie sind absolut nicht für Kinder gedacht. Dass ich phasenweise viel auf dem Jugendbuchsektor veröffentlicht habe und das auch weiter tue, ist dem Umstand zu danken, dass dort verrückte, bunte Ideen auf einen dankbareren Nährboden fallen als in der Erwachsenenbelletristik; man ist dort, spätestens seit dem Erfolg von »Harry Potter«, offener für abgedrehte Stoffe, wie ich sie beispielsweise in meiner AMBIGUA-Trilogie schreiben wollte. Interaktive Questbooks, die ich ebenfalls sehr mag, sind in Deutschland leider ebenfalls nur im Jugendbuch denkbar. Ich würde mich aber nie ausschließlich als Autor der einen oder anderen Sparte bezeichnen – ich mache, worauf ich Lust habe, das ist alles.

Jens Lossau: Da wir uns so endlos kennen und lange vor unserem Schritt ins professionelle Lager befreundet waren, gibt es bei uns kaum noch Diskussionen oder Unstimmigkeiten. Und wenn mal einer das Gefühl haben sollte, sich in einem gemeinsamen Projekt nicht zu 100% verwirklicht zu haben, hat jeder noch Solo-Projekte, in denen er tun und lassen kann, was er will.

Welche Figuren aus welchem Buch finden Sie selbst am Interessantesten?

Jens Lossau: Figuren und Charaktere sind mindestens ebenso wichtig wie die eigentliche Handlung. Wir haben immer großen Wert darauf gelegt, noch die unbedeutendste Nebenfigur plausibel und rund darzustellen. Eine Geschichte kann noch so originell sein – wenn keine glaubhaften und sympathischen Figuren auftreten, mit denen sich der Leser identifizieren kann, wird keine gute Geschichte entstehen. Ich für meinen Teil betreue Jorge und mag im »Elbenschlächter« besonders die Szene, in der er einen heruntergekommenen Elb in einer Kneipe verhört, weil der Troll sich hier teilweise in einen Sozialpädagogen verwandelt und der Elb weit mehr als bloß ein kaputter Junkie ist. Differenzierte Charaktere sind wichtig und interessant. Und letztendlich realistisch.

Jens Schumacher: Von Jorge und Hippolit im »Elbenschlächter« mal abgesehen, schätze ich aus anderen unserer Bücher Grosch und Passfeller, die beiden schrulligen Sonderkommissare aus unserer Regionalkrimi-Serie, sowie aus meiner AMBIGUA-Trilogie Xolpph, die lebende Fessel … im Grunde eigentlich alle Figuren, die für die dummen Sprüche zuständig sind! (lacht)

Gibt es weitere Planungen für gemeinsame Projekte?

Jens Schumacher: Über die IAIT-Serie bei LYX hinaus gibt es verschiedene Projekte, die wir in den nächsten Jahren gerne gemeinsam realisieren würden, sowohl Einzeltitel als auch Reihen – u.a. in Sparten, in denen wir bisher noch nicht zusammen in Erscheinung getreten sind. Davon ist allerdings leider noch nichts weit genug gediehen, um mehr darüber sagen zu können.

Jens Lossau: Wenn wir Zeit sowie einen begeisterungsfähigen neuen Verlag fänden, würden wir gerne unsere Regionalkrimi-Reihe um die beiden chaotischen Sonderermittler Grosch & Passfeller fortführen. Das hat momentan allerdings zugegebenermaßen keine Priorität.

An was für einen Projekt arbeiten Sie jeder für sich gerade?

Jens Schumacher: Ich schreibe derzeit einen neuen Band für meine interaktive Spielbuchserie DIE WELT DER 1000 ABENTEUER, daneben kümmere ich mich um den Relaunch einer meiner Jugendbuchreihen im Taschenbuch. Nach der Sommerpause wird es dann wohl mit dem dritten IAIT-Roman weitergehen …

Jens Lossau: Ich arbeite an verschiedenen Jugendbuchprojekten, davon ist aber noch nichts spruchreif. Ende Mai erscheint ein Thriller von mir im Blitz-Verlag mit dem Titel »Dunkle Nordsee«. Dort wird es auch einen weiteren Roman geben, an dessen Endredaktion ich gerade sitze; das Buch geht grob in die Richtung »Blutiger Psycho-Horror«, angesiedelt irgendwo zwischen Charles Dickens und Clive Barker. (lacht)

Beide haben Sie schon einige Bücher herausgebracht, zusammen oder einzeln. Wie empfinden Sie es heute, wenn das neue Buch im Buchhandel gesichtet wird?

Jens Lossau: Natürlich ist es sehr schön, wenn eine lange Arbeit zu einem physisch greifbaren Ergebnis geführt hat, und noch schöner, wenn man in einer Buchhandlung unvermittelt damit konfrontiert wird. Allerdings sind wir zu diesem Zeitpunkt in der Regel schon längst an einem neuen Projekt dran, und das hat dann Priorität. Das ist auch ganz gesund so, sonst würde man wahrscheinlich unangenehme Anfälle von Größenwahn erleiden, wenn man in Städten, in denen man noch nie war, ein ums andere Mal seine eigene Visage aus dem Regal grinsen sieht. Die Bücher, für die wir uns am meisten begeistern, sind immer die, an denen wir gerade arbeiten.

Welchen Rat würden sie jemanden geben, der an einem Buch schreibt und es gerne veröffentlichen möchte?

Jens Schumacher: Jede schreiberische Karriere verläuft individuell, ist neben der Qualität des Geschriebenen von unzähligen äußeren Faktoren abhängig. Es wäre albern anzunehmen, unser persönlicher Werdegang oder unsere Erfahrungen innerhalb des Literaturbetriebs wären irgendwie übertragbar auf das, was andere Leute machen oder erreichen wollen. Die einzige Prämisse, die sich über die Jahre immer wieder bewahrheitet hat – nicht nur bei uns –, ist, dass sich neben Qualität am Ende Beharrlichkeit durchsetzen wird.

Jens Lossau: Schreibt viel. Und lest noch mehr! Der Rest wird sich finden, früher oder später.

Welche Bücher haben Sie als Kinder selber gerne gelesen?

Jens Schumacher: Der erste phantastische Titel, an den ich mich bewusst erinnern kann, müsste »Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt« gewesen sein. Dann folgten schnell viele Sachen, die eigentlich für ältere Leser gedacht waren – Tolkien, Leiber, Stokers »Dracula« und so weiter …

Jens Lossau: Michael Ende. Und 10.000 Gruselgeschichten – keine Ahnung, von dem die alle waren.

Und was lesen Sie heute gerne?

Jens Lossau: Alles, was mir in die Finger kommt. Momentan habe ich Cormac McCarthy für mich entdeckt. »Die Straße« ist wirklich das beeindruckendste Werk, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das Genre ist mir bei der Auswahl erst mal egal, solange eine Erzählung – wie soll ich sagen? – nun, GEIL ist. Das können Reiseberichte sein, sogenannte ernste Literatur, Trash, Fantasy, Bücher aus dem letzten Jahrhundert oder Horror.

Jens Schumacher: In den letzten Jahren hatte ich viel Spaß mit Büchern von Walter Moers, Arturo Pérez-Reverte, Eugen Egner, Jasper Fforde, Douglas Preston & Lincoln Child, Robert Sheckley, Albert Sánchez Piñol … ach, und etlichen anderen! Ich bemühe mich, neben der Arbeit jedes Jahr zwischen 50 und 100 Romane zu lesen; da waren in letzter Zeit gewiss noch zahlreiche Juwelen dabei, die mir jetzt nicht einfallen.

Wird es Lesungen mit Ihnen beiden zusammen geben?

Jens Lossau: Da wir zu zweit sind, sind Live-Veranstaltungen für uns in erster Linie ein Vergnügen. Uns war schon früh klar, dass normale Lesungen schnell langweilig werden können, da ja auch Zuhören anstrengend sein kann. Deswegen tragen wir auf gemeinsamen Lesungen dialogisch vor, mit verteilten Rollen.

Jens Schumacher: Wir basteln für unsere Lesungen modifizierte Textversionen, die der akustischen Rezeption mehr entgegenkommen als die eher für die Lektüre gedachten Buchtexte. Auch zum »Elbenschlächter« gibt es ein recht unterhaltsames Vortragsprogramm, das wir im Verlauf dieses Jahres noch bei verschiedenen Gelegenheiten zu Gehör bringen werden, u.a. auf dem Meißener Literaturfestival im Juni oder auf der großen Fantasy-Lesenacht in Flörsheim (Hessen). Informationen zu Terminen und Anlässen sind auf unseren Internetseiten zu finden.

Bitte ergänzen Sie: Die Welt der Fantasy …

Jens Lossau: … ist grenzenlos und anarchistisch und sollte nicht von vorgegebenen Regeln und schubladenartigen Vorstellungen beherrscht werden.

Jens Schumacher: … wäre gut beraten, wenn einige der nachwachsenden AutorInnen sich der Traditionslinien ihres Genres bzw. dessen, was sie machen, etwas bewusster wären.

Vielen Dank für das Interview!

Gewonnen hat Simone F.

©Tine Schweizer

Jens Lossau

Jens Schumacher

Lesungstermine findet ihr HIER

Rezensionsübersicht

Der Elbenschlächter (von Ela)

Ambigua


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