Autoreninterviews

Interview mit Claudia Mummert

Liebe Frau Mummert, zunächst haben Sie ja Kurzgeschichten veröffentlicht, die aber in unterschiedlichen Genres angesiedelt sind. Mit ihren ersten zwei Büchern sind sie jetzt aber fest im Bereich Kriminalroman angekommen. Ist das jetzt ihr absolutes Ding oder können Sie sich da auch eine ganz andere Richtung vorstellen?

Ich hoffe doch, dass ich auch noch Romane in anderen Genres schreiben und veröffentlichen kann.

Denken Sie auch daran im Bereich Fantasy oder Kinderliteratur etwas zu veröffentlichen?

Sowohl Fantasy, als auch Kinderliteratur liegen mir sehr am Herzen. Beides wünscht sich meine jüngste Tochter. Und Kinderwünsche sollte man erfüllen, oder?

Wie ist die Idee zum Ermittlerduo Charlotte Krüger und Tom Berger entstanden?

Charlotte Krüger stammt aus meinem ersten Kurzkrimi. Für sie musste ein Partner her, der ihr sowohl als Kollege, als auch als beratender Freund zur Seite steht. Ich mag die Beiden.

Seit wann haben Sie den Wunsch zum schreiben, bzw. wie ist es gekommen, dass sie damit angefangen haben?

Ich hatte vor etwa 15 Jahren schon einmal mit dem Schreiben begonnen, es aber wieder gelassen, da mir der nötige Rückhalt aus der Familie fehlte.

Vor 2 Jahren begann ich mit Kurzgeschichten – und schrieb kurz darauf meinen ersten Roman „Der Blutfänger“.

Wo schreiben Sie am liebsten? Gibt es einen Platz an dem sie besonders kreativ sind?

Ich schreibe an meinem Laptop. Die besten Ideen erhalte ich in unserem Garten – dort kann ich alles andere abschalten.

Haben Sie ein bestimmtes Arbeitsritual, wie sie ihre Bücher schreiben? Also jeden Tag xSeiten oder Stunden?

Leider nicht. Ich muss zugeben, dass ich sehr undiszipliniert bin. Ich schreibe meine Kurzgeschichten, oder auch Manuskripte für die Roman kurz vor knapp, also kurz vor Abgabetermin. Und das nur, weil ich dann muss – so arbeite ich am besten. Das war schon in meiner Schulzeit so.

Was machen Sie wenn sich die Idee nicht richtig entwickelt, an der sie schreiben?

Das kann so eigentlich nicht passieren, da ich erst mit dem Schreiben beginne, wenn meine Idee vollständig im Kopf zusammengefügt ist.

Wie war das Gefühl als das erste Buch erschienen ist und wie groß die Aufregung vor und bei der ersten Lesung?

Das erste Buch in Händen zu halten war einfach nur großartig – unbeschreiblich. Ich wünsche jedem solch ein Gefühl.

Haben Sie Einfluss auf die Cover gehabt?

Ich hatte für mich das Glück bei einem Verlag zu veröffentlichen, der meine Vorschläge perfekt umgesetzt hat. Ich sagte, was ich mir vorstelle, der Verlag hat die Entwürfe gemacht – und ich war mehr als zufrieden (ja, das ist ein großes Lob an meinen Verlag!)

Haben Sie schon ein weiteres Buch oder Bücher in Planung?

Ein weiterer Thriller mit Charlotte Krüger und Tom Berger wird folgen. Die ersten Ansätze stehen bereits (in einem Kopf).

Für dieses Jahr habe ich aber auch noch andere Projekte im Hinterkopf, die allerdings noch nicht spruchreif sind (vielleicht werde ich sie auch erst im nächsten Jahr realisieren).

War es leicht einen Verlag für einen Thriller zu finden, der in Deutschland spielt?

Da muss ich ein klares Nein aussprechen. Es ist insgesamt nicht leicht einen Verlag zu finden, egal für welches Genre.

Sie sind gelernte PTA, wie sind Sie zum Wechsel in die Computerbranche gekommen?

Das ist ganz einfach zu erklären. Nach der Geburt meiner ersten Tochter war ich Hausfrau und Mutter. Ein guter Freund suchte eine Bürohilfe für seinen angehenden Elektronik- und Computerhandel. So kam ich in die IT-Branche – und bin dort seit 16 Jahren.

Lesen Sie privat sehr viel und was sind Ihre Lieblingsautoren?

Ich lese wirklich viel; und sehr gerne. Lieblingsautoren, außer Wilhelm Busch, würde ich keine nennen. Es gibt sehr viele, sehr gute Autoren, allerdings auch sehr viele, die mir persönlich gar nicht gefallen. Die lege ich auch inzwischen weg.

Welche Bücher wollen Sie in den Sommerurlaub mitnehmen?

Irre – wir behandeln die Falschen“ von Manfred Lütz, „Küsse, Kämpfe, Kapriolen“ von Dr. Mario Ludwig und „Verblendung“ von Stieg Larsson

Vielen herzlichen Dank für dieses Interview!

Die Gewinnerin des Buches ist Elke H.

©Tine Schweizer

Rezension zu

Der Blutfänger

Der Irrglaube

Ein Kommentar zu „Interview mit Claudia Mummert

Wenn du willst, dann schreib doch was dazu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s