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Resümee zu den Immenhof Filmen 5 Filme auf 3 Disc

Nostalgie pur kann man mit den Mädels vom Immenhof erleben. Digital wurden die drei Originalfilme aufgearbeitet und sind zum neuen Glanz erstrahlt. Erst hatte ich die Befürchtung, dass die Bilder dann so übertrieben nachcoloriert sind, wie auf dem Cover. Aber gottlob merkte man es während der Filme nur wenig. Was man dennoch qualitativ merkte, ist dass die Filme definitiv schön älter sind. Aber vielleicht war es auch gerade genau das, was die besondere Stimmung hervorgerufen hat.

Es war einfach schön wieder in diese Zeit einzutauchen mit ihren Sorgen und Hoffnungen. Die Filme haben ihren ganz eigenen Flair, die einen vermitteln das alles gut wird. Vor allem auf dem Rücken der Pferde.Aber es fehlte natürlich nicht die negativen Seiten, die es aber um so authentischer machte Unterlegt wurde alles mit Musik von Hans-Martin Majewski.

Die Mädels vom Immenhof“ erschien 1955 und hat als Grundlage den Roman von Ursula Bruns „Dick und Dalli und die Ponys“.

Die Familiengeschichte spielt um die Geschwister Angela (Christiane König), Dick eigentlich Barbara (Angelika Meissner-Völkner) sowie Dalli eigentlich Brigitte (Heidi Brühl). Die drei sind nach ihrer Flucht bei Oma Jantzen (Margarete Haagen ) auf Immenhof untergekommen. Weitere Schauspieler: Paul Henckles als dem Verehrer der Oma Dr. Pudlich, Paul Klinger als Jochen von Roth, sowie Josef Sieber als Hein Daddel Matthias Fuchs – Ethelbert Grabenhorst Peter Tost -Mans

Regie führte Wolfgang Schleif

1956 folgte die direkte Fortsetzung der Trilogie „Hochzeit auf Immenhof“, welche 2 Jahre später spielt. Angela ist leider mittlerweile gestorben und Ethelbert kehrt das erste mal wieder zurück aufs Gut. Dabei bringt er seinen Freund Ralf Schüler (Raidar Müller) mit. Der Immenhof steht kurz vor der Versteigerung. Onkel Pankraz soll helfen. Doch als dieser merkt das Jochen von Roth Interesse an seiner Tochter Margot hat kehrt er Immenhof den Rücken zu.

Regie führte hier Volker von Collande

Das glückliche Ende findet unsere Immenhof Reihe mit „Ferien auf Immenhof“ 1957.

Aus dem Immenhof ist ein Pony-Hotel geworden. Dick und Dalli sowie ihre Freunde lassen sich einige einfallen, um Werbung zu machen.

Regie: Hermann Leitner

1973 kam der Regisseur des ersten Filmes Wolfgang Schlief auf die Idee, Immenhof wieder aufleben zu lassen. Dies geschah mit mit den „Zwillingen vom Immenhof“.

Mit Rückblenden wird versucht an den alten Filmen anzubinden. Auch mit einigen bekannten Orten und Szenen (z.b.wie die Kinder am See Pony reiten). Jedoch das Gebäude von außen ähnelt wenig dem bekannte altebewährten, von Innen fehlen auch einige markante Punkte wie die große Treppe in der Halle. Aber auch hier gibt es eine Oma, die vom Tierarzt umworben wird. Diese ist jedoch ganz anders als die bekannte Oma Jantzen. Mit Musik unterlegt wird alles jedoch aufgelockert. Durch die Ponyreitszenen kommt wieder leichte Erinnerung an die alten Filme auf. Jedoch ist nur noch Heidi Brühl als Brigitte „Dalli“ Voss von der ursprünglichen Besatzung übrig. Was mit den anderen geschehen ist, wird nur angedeutet und dies macht mich als Fan eher traurig.

  • Heidi Brühl: Brigitte „Dalli“ Voss
  • Horst Janson: Alexander Arkens
  • Birgit Westhausen: Billy Arkens
  • Bettina Westhausen: Bobby Arkens
  • Jutta Speidel: Anke
  • Bernd Herzsprung: Klaus
  • Olga Tschechowa: Großmutter Arkens

An den alten Flair kann es kaum noch anschließen. Es ist nette Unterhaltung, mit dem Hintergrund der 70iger Jahren.

Abgeschlossen wird die Sammlung mit „Frühling auf Immenhof“

Leider wird es hier immer schlimmer mit „ich würde gerne, aber ich kann nicht“. Dieser Film hat sehr viele parallelen zu den Ursprünglichen Immenhof Filmen. Aber sie wirken sehr künstlich gewollt. Leider wirkt auch Immenhof nicht mehr so romantisch, sondern eher nüchtern. Waren in den Originalfilme oft die breite Eingangstüre zu sehen, wirkt es nun, als ob die Hauptdarsteller eher vor einem Nebengebäude stehen würden.

Mein Resümee über diese 5 Filme. Die ersten drei Originalfilme sind immer noch Top. Sie wirken für die damalige Zeit authentisch, haben einen Hauch von Romantik mit Kitsch gemischt. Einfach ein schöner Familienfilm.

Die beiden in den 70iger Nachfolgenden Verfilmungen sind dafür eher Flop. Nett anzusehen, aber mehr auch nicht. Den Flair der Immenhof-Trilogie kann es keineswegs gerecht werden und vor allem nicht wieder aufleben lassen. Sie nehmen den ganzen Zauber des Happy Ends wieder weg. Da helfen leider auch die guten Schauspieler nicht.

Die ersten drei Teile werde ich mir jetzt bestimmt wieder mal öfters ansehen und meine Tochter versuchen auch hierfür zu begeistern. Aber die letzten beiden, ne die muss ich nicht öfters haben.

Zum Abschluss kann man sich noch Bonusmaterial ansehen. Aber auch dieses hat mich eher enttäuscht, bis auf die alten Bilder. Aber das Preisverhältnis für rund 8 Euro ist wirklich gut!

4 Kommentare zu „Resümee zu den Immenhof Filmen 5 Filme auf 3 Disc

  1. Ganz Deiner Meinung: Immenhof alt – einfach herrlich. Immenhof neu – naja, einmal, aber das reicht dann auch. Die alten aber sind so unübertroffen, dass man sie eigentlich immer wieder lesen kann. Schade, dass die Ankündigung eines Investors, den Immenhof – alias Gut Rothensande bei Malente – wieder aufleben zu lassen, gescheitert sind. Wir hoffen nun alle, dass das Gut nicht wieder 40 Jahre lang ein Dornröschendasein führen wird.

  2. Mir gefallen die Teile 1, 2, 4 und 5 am besten. Teil 3 wirkt überladen, überdies stehen hier mehr die Gäste, als die eigentlichen Immenhof Bewohner im Mittelpunkt. Als grausam empfinde ich die Szene mit dem Angler, der Malerin und dem kleinen nervigen Fritzchen.

    Herzlichst

    Andrea

  3. Hallo liebe Tine,
    keine Ahnung, wieso ich momentan wieder voll auf dem Immenhof-Trip bin, aber mehrmals im Jahr überkommt mich dieses wehmütige Gefühl,dann schaue ich im Internet wieder über all die vielen alten Dinge und Neuheiten ,die es mittlerweile über diese alte Serie gibt…und schau auf Youtube die Filme wieder an…und vergieße vor allem beim Film “ Die Zwillinge vom Immenhof“ unendlich viele Tränen…….
    Mir ging es wie dir…..die kurze Andeutung, dass es eine lange und traurige Geschichte sei, warum das Gut nur noch „Dalli“ gehöre…ließ mein Kopfkino starten und ich wartete den ganzen Film über auf eine genaue Aussage, die aber nicht kam. Ich kann mich heute noch in den Szenen, in denen Dalli zurück schaut auf früher, in sie hinein versetzen. Ich spüre regelrecht die Traurigkeit und die Wehmut, die sie als Dalli spürt und dann fließen die Tränen. Sehe ich Bilder von den Drehorten, so wie sie heute aussehen, empfinde ich nur große Traurigkeit. Ich denke, es liegt an der schönen, heilen Welt, die früher in den Teilen 1-3 dargestellt wurde und die für uns diese Trilogie aus den 50er Jahren so sehenswert machte.In den Teilen 4 und 5 scheint diese heile Welt verloren….und das tut unendlich weh, weil man diese Dinge im eigenen Leben selbst irgendwie schon mal erlebt hat.
    Der Immenhof aus den 50ern begleitet mich nun seit über 30 Jahren und wird mich auch weiterhin begleiten.

    1. Hallo nochmals….

      sorrysorry……ich habe eine Mail bekommen..und da ich insgeamt über 200 Mails innerhalb der letzten zwei Wochen bekommeb habe, wollte ich die anderen erst einmal durchsehen und ev. löschen….und die Mail in Bezug auf meinen Eintrag hier wollte ich ganz am Schluss in Ruhe lesen.
      So wie es aber jetzt aussieht, habe ich sie versehentlich mitgelöscht !!!!!!!!!!
      Also…da ich ich leider den Absender nicht mehr in Erinnerung habe ( Tine, warst Du das ??)…BITTE NOCHMAL SENDEN !!!!!!! Ich freu mich !!! Liebe Grüße

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