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Mein Bericht – Frankfurter Buchmesse Sonntag

Sonntag morgen ging es nach einigem Strecken der Müden Knochen gleich wieder zum Messegelände. Meine Planung: einfach noch ein wenig kucken und nichts kaufen. Gut, Teil 1 habe ich wunderbar eingehalten. Teil 2, nun ja hier war ich weniger konsequent.

Aber bevor es soweit war, haben meine Freundin und ich erstmal in aller Ruhe gefrühstückt.

Frisch gestärkt trennten wir uns wieder und ich habe systematisch Halle 3.0 durch geschaut. Obwohl der Stand nicht so groß ist, war er eindeutig nicht zu übersehen KBV hat ein wirklich markantes Zeichen gesetzt gehabt. 🙂 Nachdem ich ja erst vor kurzem von Ralf Kramp seine „Herbie Feldmann-Reihe“ gehört habe, kam ich hier natürlich nicht einfach so vorbei. Nach etwas stöbern und um geschaut, entschied ich mich „Ein viertelpfund Mord“ mit zu nehmen. Zu meiner Freude war auch der Autor persönlich am Stand und hat es mir signiert!

An einem Kalenderstand kam ich auch nicht vorbei. Dort habe ich tatsächlich einen Taschenkalender gesehen, welcher mir einfach gut gefiel. Genau die richtige Einteilung der Tage, nicht zu groß nicht zu klein und vor allem ein kleiner Hinkucker. Er hieß Anno 2012. Leider war erst ab 13 Uhr Verkauf (um 12 war der Kalender allerdings dann nicht mehr da, entweder doch verkauft oder jemand hat ihn so eingesteckt). Gegen 13 Uhr war ich dennoch wieder da und habe einen anderen Taschenkalender mit genommen, der zwar nicht so besonders war, aber dennoch schön und praktisch :-).

Nina NübelIm Laufe meines stöbern`s kam ich auch bei Gaby Hauptmann´s Signierstunde vorbei. Auch Nina Nübel hat eifrig signiert, allerdings habe ich nach 15 Min die lange Schlange dann doch verlassen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, sie wurde immer länger statt kürzer.

Für meinen Stiefvater habe ich Perry Rhodan signiert mit genommen. Ich hoffe hier freut er sich drüber.

Doch vorher wurde ich wieder Rückfällig. Am Heyne Stand konnte ich eindeutig nicht an Nora Roberts – Winterwunder vorbei gehen. Der 4. und damit abschließende Teil dieser Reihe.

Heyne

Zwischendurch bin ich nochmal Gabriella Engelmann begegnet, die wieder fleißig Bücher signierte, dieses mal allerdings in etwas bequemerer Position. 🙂

Wer nun glaubt, dass es mein letztes Buch war, welches in meiner Tasche landete, der irrt sich natürlich. Wer könnte diesem Cover widerstehen?

Frances G. HillSchon länger habe ich dies auf meiner Wunschliste. Und wenn ich immer noch gezweifelt habe, ob ich es jetzt wirklich jetzt und sofort brauche, ja dann hab ich spätestens dann nicht widerstehen können, als ich mitbekommen habe, dass die Autorin Frances G. Hill vor Ort war und das Buch signierte.

Ein weiteres Buch welches noch in meine Tasche hüpfte war Susan Wiggs – Versprechen eines Sommers vom Mira Verlag. Dort habe ich mich richtig nett mit dem Herren unterhalten. Aber nicht nur mit ihm, sondern vorher auch mit einer total netten Dame. Aufmerksam wurde ich auf sie, weil sie einen GANZEN Koffer voller Mira Bücher mit heim genommen hat. Ich konnte sie wirklich gut verstehen. Wir haben uns auch sehr nett unterhalten, und ich werde nun wohl – Aufgrund ihrer Empfehlung – doch mal die Susann Brockmann Bücher anfangen zu lesen. Auch mit dem sehr netten Herren am Stand habe ich mich kurz und gut unterhalten.

Zum Abschluss der Buchmesse habe ich dann noch die Anne Hertz Lesung am Droemer-Knaur Stand besucht. Und ich kann nur sagen: so was wie hier habe ich noch nie erlebt. Die beiden Autorinnen zusammen waren ja schon ein Grund nicht mehr zu gehen, als sie aus „Wunschkonzert“ abwechselnd vorgelesen haben. Doch die beiden wurden noch musikalisch begleitet von Jan Sievers und Gitarrist. Was hier abging war fantastisch. Ich kann es kaum in Worte fassen. Die Stimmung war locker und leicht, aber doch anders, als ich bisher es meist erlebte. Als dann noch alle Zuschauer den Refrain von „Nichts geht ohne Dich“ zusammen sangen, wars echt geschehen. Es ist eine unvergessliche Erinnerung.

Und jeder der dies nicht miterleben konnte, hat hier etwas verpasst, was man nicht oft auf einer Buchmesse erleben darf. Gerne hätte ich gewusst, wie das alles auf die anderen (unbeteiligten) gewirkt haben mag – Haben sie die gute Stimmung mitbekommen und aufgenommen? Zum krönenden Abschluss hat Jan Sievers dann zusammen mit Wiebke Lorenz „Was ist dann Liebe“ gesungen. Das ich mir das hier daheim gleich runter laden musste ich wohl nur logisch. Bis Jahresende kann man dies gratis bei Amazon.de tun. Leider hatte ich nicht mehr genügend Kleingeld dabei, sonst hätte ich mir gleich die CD gekauft. Ich bekenne nun ein Fan von Jan Sievers geworden zu sein. Seine Lieder erinnern mich an die Zeit des ersten verliebtseins, aber auch an die Zeit des zusammen kommens, aber auch an Verlust. Eine interessante Mischung, mit einer ungewöhnlichen Stimme.

Während ich auf meine Signierung von Wunschkonzert wartete, habe ich auch mitbekommen, was er für ein offener und sympathischer Mann er ist.

Nein, aber im Ernst: Anne Hertz für sich klasse, Jan Sievers für sich Klasse, in Kombination: unschlagbar!

Das war ein einmaliger Abschluss für mich für die Frankfurter Buchmesse 2011. Danach ging es heim (diesmal natürlich mit Verspätung der Bahn) und hier sitze ich nun und versuche all die Eindrücke für euch in Worte zu fassen.

Ich möchte mich nochmal bei allen Verlagen bedanken, die sich soviel Mühe gemacht haben, um auch den Lesern gerecht zu werden. Genauso wie alle Autoren, die fleißig signiert haben, Fotos von sich haben schießen haben, oder eben Lesungen abgehalten haben. Nur durch diese Lebendigkeit ist die Frankfurter Buchmesse auch ein interessanter Treffpunkt aller Buchliebhaber.

Sehr freue ich mich auch einige Bloggerinnen live getroffen zu haben. Das war unter anderem (wen ich vergessen habe, weil schlechtes Namensgedächtnis :-/ einfach schrein)

Lisa Scholl von Schmetterlingsliteraturreisen

Ramona – Kielfeder

Annette Eickert von Wir lesen (und natürlich auch selbst Autorin)

Little Dhampir

Catbooks

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2 Kommentare zu „Mein Bericht – Frankfurter Buchmesse Sonntag

  1. Wenn man sich auf einer Messe nicht an „nichts kaufen“ hält, ist das glaube ich eher ein Problem von falsch gesteckten Zielen!

    Gibt es von der Wunschkonzert-Lesung mit Musik ein Video? Aus Bildern und Text kann ich mir ehrlich gesagt noch nicht so richtig vorstellen, wie das abgelaufen sein soll.

    1. Oh ich nehme mir immer vor nichts zu kaufen *G*, bzw. versuche ich nur Bücher zu kaufen, die ich nicht auch daheim bekomme. Wobei mir das auczh nicht immer gelingt wie man merkt. schließlich muss ich die mit dem Zug wieder einige Stunden heimfahren und schleppen.

      Leider hab ich zu spät dran gedacht zu drehen, statt Fotos zu machen. Stell dir einfach eine Traube Menschen vor, die der Lesung von Anne Hertz folgen vor. Die beiden Schwestern lesen abwechseln vor und nachdem der Satz kam: (sinngemäß) Die Musik begann zu spielen, legten Jan Sievers und sein Kollege los. Mehrere Lieder folgten. Zwischendrin die Stimme aus dem Hintergrund (ok von der Bank nebenan) „Ich konnte mir das sehr gut im Konzert vorstellen, wie der Refrain mit gesungen wird“. Ja und so sang die Traube von Menschen vor dem Droemer Knaur Stand, mitten in Halle 3.1 den Refrain von „Nichts geht ohne Dich“ mit! So als Teil dieser Menge zu sein, fand ich als ein wirklich einzig artiges Erlebnis.

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