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Mein Besuch bei der Leipziger Buchmesse 2013

Mittlerweile hat die Leipziger Buchmesse schon seit einer Woche wieder ihre Tore geschlossen. Heute möchte ich euch aber noch an ein paar Eindrücken von mir teilhaben lassen.

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Samstags ging es in allerhergottsfrühe los mit der Bahn von München nach Leipzig. Und die Bahn kann es tatsächlich noch: Unser Zug war pünktlich in Leipzig. Dort hieß es, dass der ICE auch in Leipzig Messe hält. Also am Ausgang stehen geblieben und die Massen an Menschen mit reingelassen, die auch dort hinwollten.

Dort kam es dann zu meiner ersten Begegnung, als mich eine nette Dame ansprach, ob ich nicht Christine Schweizer bin *verblüfftkuck*. (gut das keiner mich in dem Moment fotografierte)Es stellt sich raus, dass mich die Autorin Kerstin Hohlfeld direkt erkannt hat. Dicht gedrängt konnten wir einige Minuten in Ruhe quatschen und weil jeder jetzt was vorhatte, wollten wir uns später nochmal kurz treffen.

Endlich auf der Buchmesse dann angekommen, trennten sich die Wege meiner Freundin, die mich begleitete und mir und los ging es in das Getümmel.

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Ich muss sagen, ich find die Leipziger Messe auch nach 2 Tagen noch recht unübersichtlich und die Wege zwischen den Hallen können recht lang werden, wenn man im Gänsemarsch nur vorwärtskommt. Daher habe ich vielesvon meiner Liste gestrichen und nur noch einige Termine wahrgenommen.

Der erste war gleich die Lesung von Maggie Stiefvater aus „Rot wie das Meer“, welches bei Script5 erschienen ist.

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Nachdem die Autorin den Prolog in englischer Sprache vorgelesen hatte, leitete die Moderatorin Rabea Edel den Übergang zu Kapitel 15 ein. Diesen las dann der Schauspieler und Hörbuchsprecher, Florens Schmidt vor. Es war ein harmonisches miteinander und die zahlreichen Zuhörer konnten sich vergnügd zurücklehnen und einfach eintauchen in die Welt der Fantasy.

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Danach erzählte die junge Autorin ein wenig aus den Nähkästchen, wie sie schon als junges Mädchen die Geschichte über Wasserpferde in der Bücherei gefunden hatte. Diese stellte sich als die perfekte Story für sich raus.

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Auf die Frage, wie sie an die Namen ihrer Protagonisten kommt, erfuhren wir, dass diese meistens schnell gefunden sind.

Am 1. April schrieb sie auf einige Nachfragen hin, dass es eine Fortsetzung der letzten Trilogie geben wird. Doch wie das Datum schon verrät, war es eindeutig nur ein Joke.

Nach Beendigung der Lesung konnte man sich in der Schlange anstellen und der immer fröhlich wirkenden Maggie Stiefvater seine Bücher zum signieren vorlegen.

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Weiter ging es durch die vielen Gänge, Verlagsstände, Bücher, Menschen und Eindrücke bis ich am Stand des ARENA Verlages landete. Dort saß, nicht zu übersehen und schon fleißig die verschiedensten Bücher signierend Gabriella Engelmann.

Während ich mich dezent in den Hintergrund stellte *lach* und wartete, ob sie auch einen Augenblick für mich Zeit finde, lief mir ihr Autorenkollege Jakob M. Leonhardt über den Weg. Dieser signierte mir auch netterweise, mein Büchlein.

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Genau mein Büchlein, hab ich euch noch gar nicht erzählt. Ich habe eines meiner schönen Notizbücher nun als Autogrammbuch umfunktioniert. So habe ich immer eine schöne Erinnerung. Zu den jeweiligen Autogrammen möchte ich nun auch noch die passenden Fotos mit einfügen. (Diese Idee mit dem Buch hatten auch andere, wie ich beobachtete *g*)

Außerdem lernte ich noch Gabriellas Freundin und Kollegin Anna Schneider kennen, die gerade beim Thienemann Verlag ihr Jugendbuch „Blut ist im Schuh“ veröffentlicht hat. Das werde ich mir aufjedenfall genauer ansehen.

Gabriella strahlend wie eh und je, mit guter Laune und viel Energie versehen, hatte dann auch noch ein paar Minütchen Zeit für mich. Es ist immer ein besonderes Erlebnis sie zu treffen *find*.

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Später werde ich sie im Schlafanzu wiedersehen, ich bin schon sehr gespannt.

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Auf der Reise durch die Welt der Literatur traff ich später Kerstin Hohlfeld wieder.

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Außerdem legte ich einen Stop beim Mira Taschenbuch Verlag ein, wo ich mich mit dem Herren dort nett unterhielt und natürlich ein Schiffchen bastelte.

Ich hätte am liebsten die meisten Bücher eingepackt 🙂

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Vorbei ging es natürlich auch bei Droemer-Knaur (meine Wunschliste wächst und wächst), wo ich nach einem netten Gespräch mit Patricia Keßler auch die Schlange vor dem Stand von Sebastian Fitzek bewunderte. Seine Fans legten eine besondere Geduld an Tag.

Irgendwann wollte ich mich mit meiner Freundin wieder treffen, da bekam ich eine SMS sie sei gerade in Japan gelandet *lach* und das war mir dann doch zu weit weg *kicher*.

So irrte ich weiter durch die Hallen und bestaunte die vielen Cosplayer, füllte meine Wunschliste und begab mich zum blanvalet Verlag. Dieser hatte per Email an viele Blogger zum Treffen auf der Messe eingeladen. Nicht nur ein kleines Geschenk sollte uns erwarten, sondern auch die Möglichkeit den Autor Eric Berg kennen zu lernen.

Dort traf ich dann auch Anne Catbooks mal persönlich. Aber auch viele andere Blogger. Manche waren mir vom Namen her bekannt, manche wieder weniger. Festgestellt habe ich auch für mich persönlich, dass glaub ich sehr viele Altersgruppen vertreten sind in unserer Bücherblogszene.

Für diejenigen, die sich nach der Verteilung der Überraschung noch Zeit genommen hatten und nicht gleich wieder verschwunden waren, gab es die Möglichkeit sich mit dem Autor Eric Berg alias Eric Walz zu unterhalten. Dieser hat bisher sich mit historischen Romanen einen Namen gemacht und nun veröffentlichte er seinen ersten Krimi „Das Nebelhaus“ im Limes Verlag.

Aber auch Sebastian Rothfuss und seine Kolleggin Kristin Schmidt standen für Fragen und Antworten bereit. So erfuhr man unter anderem wie Herr Rothfuss zu seinem jetztigen Beruf gekommen ist, wieviele Blogger ungefähr bei ihnen registriert sind und vieles mehr.

Ich fand es eine schöne Idee und bedanke mich auch hier nochmal für diese Möglichkeit

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Kurz vor 17 Uhr war es dann soweit. Ich machte mich erst auf den Weg zum ARENA Stand, um dort eine Gewinnkarte auszufüllen und dann los zur Lesebude. Dort zog ich möglichst unauffällig mein Schlafanzugoberteil an (die Toiletten waren immer mit ewig langen Schlangen besetzt) und wartete auf Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt, welche aus ihrem Jugendbuch „Im Pyjama um halb vier“ vorlasen.

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Natürlich erfuhren wir aber auch einiges über ihre Schreibarbeit und die Zusammenarbeit der beiden Autoren.

Untermalt wurde das ganze, dadurch, dass die beiden Autoren im Schlafanzug mit Laptop auf dem Schoß vor unser Lesern gesessen waren.

Letztendlich werde ich mir dieses Buch doch bald kaufen müssen um zu wissen, wie es weitergeht.

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Nach der Lesung gab es dann die berühmten Herzkissen. Schon über Facebook wurde angekündigt, dass es ein paar Exemplare dieser nicht zu kaufenden Kissen geben wird. Außer zwei Kinder und Anna Schneider mit Schlafmütze war nur noch ich im Schlafanzug da und daher bekam ich auch eines dieser begehrten Kissen. *riesigfreu*

Dafür stellte ich mich nochmals in die Schlange um auch hier eine Signatur von Lulu und Ben zu erhalten. Ist es ja damit ein Unikat (ich glaube nur noch ein anderes wurde signiert *denk*)

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Fehlen durfte natürlich auch nicht das Schlafanzugbild

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Ok die gymnastischen Übungen müssen wir noch ein wenig trainieren um auch die schönen Hausschuhe der beiden besser sehen zu können 🙂

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Damit verlies ich am Ende dieses Tages die Buchmesse und konnte im Hotelzimmer in Ruhe alles betrachten, was ich so mitbekommen bzw. gekauft hatte:

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Interessanter weise habe ich den Blank Vertrieb gefunden gehabt. Dieser war mir schon ein Begriff, da der Sitz in meiner kleinen Ortschaft war. Aber noch nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was für Bücher dieser verkauft. Nun weiß ich es und ich werde bestimmt beim nächsten öffentlichen Verkauf dort sein.

Nach einer viel zu kurzen Nacht machten wir uns wieder auf zur Buchmesse. Aber natürlich nicht, ohne vorher ordentlich zu Frühstücken.

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Viel Zeit hatten wir nicht mehr um zu bleiben, da der Zug dann schon früh wieder ging. Aber so einige Eindrücke konnte ich doch noch sammeln.

Unter anderem begegnete ich durch Zufall der wirklich symphatischen Autorin Jordis Lank, die ihren ersten Roman „Raucklands Sohn“ beim Verlag el Gato vorstellte.

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Einen Trip in meine Jugend konnte ich beim Schneider Verlag machen. Hier erschien gerade die Jubliäumsausgabe von Hanni und Nanni, sowie Schreckenstein und zu meiner großen Freude wurde von meiner Lieblingsschrifstellerin aus Jugendtagen Berte Bratt auch ein Sammelband aufgelegt.

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Gegen 13 Uhr schlossen sich dann die Tore für mich wieder hinter mir und es ging wieder zum Hauptbahnhof. Die Leipzigerbuchmesse war eine interessante Erfahrung.

Allerdings fand ich sie im vergleich zur Frankfurter wesentlich kleiner, aber auch unübersichtlicher.

Viele nette Menschen habe ich wieder getroffen, Eindrücke gesammelt und meine Wunschliste wird erweitert.

Mal sehn, wo es mich 2014 dann hinverschlagen wird. Vielleicht mal auf die Love Letter Convention?

Fotos: Christine Schweizer

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5 Kommentare zu „Mein Besuch bei der Leipziger Buchmesse 2013

  1. ’nabend Christin,

    das ist ein sehr eindrucksvoller Beitrag! Da möchte ich auch einmal hin, obwohl ich ja in meinem Blindflug niemanden erkennen würde. 😉 Aber auch ohne die die sicher sehr eindrucksvollen Bilder im Post ist dieser Eintrag für mich sehr lesenswert und beeindruckend „bunt“ zu lesen.
    Alles erdenklich gute mit interessanten Büchern und mit dem Blog!

    Liebe Grüße

    Christiane (Texthase Online)

    P. S. Wer Blogs kennt, in denen Bücher gebloggt werden, bitte an mich wenden! – Herzlichen Dank!

  2. Toller Bericht, der mich ein bisschen neidisch macht. 😉 Ach wäre ich doch auch gefahren … Zum Glück gibt es ja im nächsten Jahr wieder eine.
    Vielleicht sehen wir uns dann mal. Oder vielleicht bei den DeLiA-Tagen, oder, oder …

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