Literatur trifft Kochtopf

Literatur trifft Kochtopf mit Michaela Holzinger

Michaela Holzinger

Autorin  von

Funkensommer

Bobbi Bär und Doddi Dachs

Mein Lieblingsgericht ist:

Kichererbseneintopf

Er wird zwar selten bei uns aufgetischt, aber umso lieber koche ich ihn. Ich glaube, das liegt daran, dass ich gerne in großen Kochtöpfen herumrühre. Das ist nämlich ein bisschen so, als rühre man im Hexenkessel. (Auch beim Kochen lege ich Wert auf eine gute Prise Spannung 😉

Mein Lieblingskochbuch:

ist dieses zerfledderte Kochbuch aus alten Schultagen, das ich im Laufe der Zeit mit erprobten Rezepten erweitert habe.

copyright Michaela Holzinger
copyright Michaela Holzinger

Kochen bedeutet für mich: Dass es bald was zu essen gibt.

Backen bedeutet für mich: Dass wir bald Besuch kriegen.

Mein Lieblingsgericht aus der Kindheit:

Krautrouladen, Fleckerlspeis und die Bauernkrapfen meiner Oma

Kichererbseneintopf:

200g getrocknete Kichererbsen

1 Zwiebel gewürfelt, 1 Knoblauchzehe gepresst

4 rohe Erdäpfel gewürfelt, 2 Karotten gewürfelt, 1 Zucchini gewürfelt, (od. sonstiges Gemüse je nach Saison)

Öl, Essig, Paprikapulver, Tomatenmark, Petersill, Mutterkümmel, Salz

Die Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten und die Kichererbsen unter fließendem Wasser abspülen. In einen großen (Hexen)Topf geben, knapp mit Wasser bedecken und ca. 1 – 1/2 Stunden ohne Salz kochen. Danach Wasser abgießen und den Topf für den nächsten Arbeitsschritt vorbereiten. Darin werden nun die Zwiebel und der Knoblauch mit Öl angeschwitzt, Karotten und Zucchini dazugegeben, dann kommt das Paprikapulver hinzu, dass sofort mit einem Schuss Essig abgelöscht werden muss. Den Essig kurz verdampfen lassen und mit Wasser aufgießen. Jetzt kommen die Erdäpfel dazu, sowie das Tomatenmark. Das Ganze lässt man dünsten, bis die Erdäpfel bissfest sind. Danach gibt man noch die Kichererbsen hinzu, und dickt die Flüssigkeit mit einem „Mehlg`machtl“ ein (Wasser mit Mehl vermengen, unterrühren und aufköcheln lassen). Das Ganze schmeckt man mit Petersill, Salz und Mutterkümmel (Kreuzkümmel) ab und fertig ist das schmackhafte und sehr gesunde Mittagessen aus dem Hexenkochtopf.

Ich finde übrigens, Kochen ist wie Schreiben. Man wählt gute Zutaten und macht daraus die perfekte Mischung.

Somit ist Essen auch wie Lesen. Man genießt das fertige Gericht, das danach meist viel zu schnell aufgegessen/ausgelesen ist ;-)“

 

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