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Blogtour – Land in Sicht: Das Leben auf dem Land

Das Leben auf dem Land

               blog10 Viele Menschen leben gerne entweder auf dem Land oder in der Stadt und können es sich selten vorstellen überhaupt woanders zu leben. Die Stadt bietet natürlich schnellebigkeit, viel Aktion zu jeder Tageszeit, und massenweise Auswahl an Geschäften und Gastronomie.

Vor vielen vielen Jahren wurde ich zwangsentfernt aus meiner Geburtsstadt München. Damals war es für mich die absolute Katastrophe, gerade mal 17 und ab in ein „Kaff“ mit nichts als einem Geschäft, keine Schule und nur einmal in der Stunde ging ein Zug nach Augsburg.

blog8Seit dem bin ich noch ein paar Mal umgezogen, in eine „Große Kreisstadt“ die schon einiges mehr zu bieten hatte, aber als junge Erwachsene ohne Auto, nicht wirklich optimal. Selbst die Einkaufsmöglichkeiten waren schlecht zu erreichen.

Von dort wieder ein krasser Schritt in einen 100 Seelen-Ort, der gerade mal eine Kirche beheimatete und sonst nichts. Gut, damals hatte ich schon ein Auto, daher war es nicht mehr so schlimm. Ich liebte es aus dem Fenster zu schauen und nichts als Felder rundherum. Irgendwann wurde meine Familie immer größer und wir zogen hier in den wachsenden Ort, welcher mittleweile um die 4300 Einwohner fasst.

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Das Leben hier hat – genau wie wo fast überall – natürlich zwei Seiten der Medallie. Einerseits kennt man blog12viele Menschen, gerade wenn man viele Jahre im Kindergarten und in der Grundschule sich Kontakte knüpfen konnte, oder über die verschiedenen Vereine, die es hier wirklich haufenweise gibt. So ist es leicht mal ein Plausch zu halten oder auch um Hilfe zu Fragen, wenn sie nötig ist. Die andere Seite ist natürlich die ständig brodelnde Gerüchteküche, bei der andere immer mehr über das eigene Leben wissen, als man selbst. So ist man schneller verheiratet als geschieden, bekommt mindestens das 20. Kinder oder oder oder. Oft bleibt es bei so harmlosen Gerüchten, leider gibt es aber ab und zu welche, die schon fast an Rufmord kommen. Diese sind heftiger und natürlich steht keiner dazu, sowas überhaupt gesagt zu haben.

blog7Nun gut, aber das ist ein generelles Problem der Gesellschaft denke ich, und ich will mich jetzt eher noch auf die anderen Seite des Lebens auf dem Lande widmen. Natürlich hat es seine Schattenseiten, aber doch sehr viel schönes. Es ist wunderbar einfach nur ein paar Minuten spazieren zu gehen und schon sieht man über die freien Felder, ganz egal in welche Richtung ich gehe. Die verschiedenen Jahreszeiten sind hier viel intensiver zu erleben. Im Frühjahr wenn die Felder bestellt werden, im Sommer die Pracht der Felder und dann im Herbst das einfahren der Ernte. Traktoren und ihre Gerätschaften gehören zum Alltagsbild.

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Alte Bauernhäuser stehen neben Neubauten und zusammen fügt es sich immer gut zusammen. Genauso gemischt wie die Bevölkerung ist auch der Geschmack der Häuser. Von einfach weißen, über gelbe, aber auch vereinzelte richtig farbige.

blog4Dank direktem S-Bahn-Anschluss ist es sogar möglich innerhalb von 40 Minuten in der Weltmetropole München zu sein und dort sämtliche angenehmen Seiten zu erleben. Abends kehrt man dann zurück in den ruhigen Ort und am nächten Morgen hört man schon wieder die Vögel vor dem Fenster den Tag begrüßen.

Einkaufsmöglichkeiten hat man für den Alltag hier auch genug. Alles andere muss in den anderen Orten besorgt werden. Seit über einem Jahr bin ich nun wieder Autolos und das stellt mich ab und zu doch vor die Herausforderung, wo ich alles für mich und meine vier Kinder hole. Die Nachbarotschaft mit einem gut ausgebauten Gewerbegebiet, in dem sich fast alle Discounter befinden, ist mit dem Auto nur 10 Minuten entfernt. Ohne fast nicht erreichbar. Hier fehlt leider eine gute Verkehrsanbindung. Nur die Schüler und Sbahnpendler haben morgen ihren vollgestopften Busse, welche sie in die weiterführenden Schulen bringen und mittags/nachmittags zurück. Aber mal kurz auf einen Kaffee oder einen Einkauf ist es leider nicht möglich.

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Somit muss ich zu den Discountern in andere Ortschaften ausweichen und habe hierfür mir aber auch ein DSC_0193Wägelchen zugelegt, in dem auch viele Einkäufe richtig reinpassen.

Letztendlich komme ich zu dem Schluss, dass es egal wo man lebt am wichtigsten ist, dass man einen guten Freundeskreis haben muss, der einen auffängt und auf den man sich verlassen kann. Dieser muss nicht Groß sein, aber ehrlich.

Persönlich möchte ich nicht mehr zurück in die Großstadt. Genau diese Mischung aus Ruhe und Action, wenn ich sie möchte, ist es die für mich das Gute ausmacht.

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Copyright Bilder: Christine Schweizer

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Das Gewinnspiel

Ihr findet auf jeden der teilnehmden Blogs einen oder zwei fett gedruckte rote Buchstaben.

Am Ende der Tour solltet ihr also 11 Buchstaben zusammen haben, welche ein Wort ergeben.

Dieses Wort könnt ihr dann entweder bei den Gewinnspielformularen auf den verschiedenen Blogs, oder bei mir unter schweipa@web.de einreichen.

Es ist egal, bei wem ihr das Lösungswort einreicht, teilnehmen kann jeder nur einmal.

Einsendeschluss ist der 27.05.2014 um 21 Uhr

3 Kommentare zu „Blogtour – Land in Sicht: Das Leben auf dem Land

  1. Hallo Tina,

    schön, wie Du Dein Landleben beschreibst.
    Ich lebe auch auf dem Land und auch wenn der Tratsch manchmal nervig ist. Man merkt, dass man lebt und wichtig ist und nicht einer unter vielen wie in der Großstadt ist.

    Wo meistens keiner auf den anderen achtet…

    LG..Karin..

  2. Hallo liebe Tine,

    bin wegen der Blogtour jetzt gerade zufällig auf deinen Blog gekommen und kann dir bei deinen Worten nur zustimmen. Das Landleben hat schon seine Vorteile. Als ich jetzt die Bilder näher angeschaut habe, dachte ich mir, dass mir das alles irgendwie so bekannt vorkommt.🙂 Tatsächlich, du wohnst quasi im Nachbarort. So was ist mir auch noch nie passiert.🙂 Liebe Grüße von gar nicht weit weg.🙂

    Petzi

    1. Hallo,

      das ist ja witzig und dann auch noch gleich erkannt🙂. War gleich mal auf deinem Blog stöbern und hab geschaut, welcher Ort es ist. Schönen Blog hast du. Es freut mich eine Bloggerkollegin so nah zu haben. Liebe Grüße Tine

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