Rezension 2014

Rezension – Kimberley Wilkins ~ Der Wind der Erinnerung

Kimberley Wilkins – Der Wind der Erinnerung

ISBN: 978-3-426-51139-8

Preis: HC 19,99 Euro // TB 9,99 Euro // Ebook 9,99 Euro

Originaltitel: Wildflower hill

Deutsche Erstveröffentlichung 2012 im Droemer-Knaur Verlag

Kurzbeschreibung:

Als Emma das Haus ihrer verstorbenen Großmutter
Beattie erbt, hat sie wenig Lust, sich mit Kisten voller
Erinnerungsstücke herumzuschlagen. Doch ein myste­riöses Foto lässt sie nicht mehr los. Es zeigt Beattie als
junge Frau neben einem Mann, der besitzergreifend
die Arme um sie legt. Zwischen den beiden: ein klei­nes rothaariges Mädchen. Nur, der Mann ist nicht
Emmas Großvater – und wer ist das Kind? Schon bald vermag sich Emma den Geheimnissen von Beatties
Vergangenheit nicht mehr zu entziehen …

Manchmal greift man zu Büchern und stellt fest, dass sie in einer ähnlichen Zeit, oder ähnliche Begebenheiten beinhalten, wie das was man davor gelesen hatte. Das eine oder andere mal ist es beabsichtigt, und das andere, so wie es mir gerade ging, absolut unbeabsichtigt. Und doch hat jeder der beiden Romane seine eigene Geschichte in unterschiedlicher Form erzählt.

Anfang des letzten Jahrhunderts. Ein junges Mädchen verliebt sich in einen verheirateten Mann. Über Jahre hinweg begleiten wir ihr Leben. Erlebt wie sie durch die verschiedensten Schicksalsschläge verzweifelt, aber daran wächst und versucht ihr Leben in die richtige Bahn zu bekommen.

Parallel dazu verläuft ein weiter Erzählstrang, Anfang dieses Jahrtausends. Beide Ereignisse sind miteinander verbunden durch ein gut gehütetes Geheimnis. Dies war der erste Roman von Kimberley Wilkins, welchen ich gelesen hatte, aber es wird nicht mein letzter gewesen sein. Die Autorin hat es geschafft mich durch die verschiedenen Jahrzehnte mitzunehmen, die Protagonisten kennen zu lernen, aber auch zu verstehen. Viele Ereignisse, sind aus heutiger Sicht kaum nachzuvollziehen, und doch sehr erdrückend. Eine Achterbahn der Gefühle habe ich während des Lesens erlebt.

Sehr gut hat mir gefallen, dass die vielen Familiäre Verknüpfungen, welche sich über die Jahrzehnte ergeben hatte, teilweise unauffällig, teilweise offensichtlich mit eingearbeitet wurden.

Obwohl das Ende im großen und ganzen fast vorhersehbar war, ist es doch anders als gedacht/gehofft. Bis zum Schluss fehlte die Dramatik auf keiner Seite, genauso wie die Leidenschaft spürbar wurde, nicht nur im zwischenmenschlichen.
©Tine Schweizer

Quelle für Cover und Klapptext: Droemer Knaur

2 Kommentare zu „Rezension – Kimberley Wilkins ~ Der Wind der Erinnerung

  1. Ich habe den Roman ebenfalls im September gelesen und war wirklich positiv überrascht. Familien-historische Romane waren bisher eher weniger in meinem Regal vertreten, doch die Geschichte um Emma und Beattie hat mich doch wirklich in ihren Bann gezogen. Nun möchte ich auch die anderen Bücher der Autorin näher anschauen😉

  2. Oh je, solche Geschichten liebe ich. Wie kann ich bloß meinen Wunschzettel zähmen😉 Danke für die Rezie, ist schon notiert das Buch.

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