Rezension 2015

Rezension – Christopher Nuttall ~ Die Bibliothek der schwarzen Magie 01: Die Wissende

Christopher Nuttall – Die Bibliothek der schwarzen Magie

ISBN: 978-3-442-26405-6

Preis: 9,99 Euro

Originaltitel Bookworm (Elsewhen Press, Dartford Kent 2013)

Deutsche Erstveröffentlichung erschienen im Dezember 2014 bei Blanvalet

Kurzbeschreibung:

Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant?

Es wurde mal wieder Zeit in die magische Welt einzutauchen und dafür kam mir Christopher Nuttalls „Die Bibliothek der schwarzen Magie Band 1: Die Wissende“ gerade recht.

Mit Elaine finden wir eine junge, leicht naiv und jünger erscheinende Hauptprotagonistin wieder, bei der es leicht fällt sie sympathisch zu finden. Ihre Entwicklung im Laufe der Zeit ist nachvollziehbar.

Als Bibliothekarin arbeitet sie als leicht magisch Begabte in der großen Bibliothek, welche durch die Beschreibungen des Autors auch als eine eigene Nebenfigur wahrgenommen werden konnte.

Weitere Charaktere sind Daria und auch Inquestor Zorn (alleine der Name ist ungewöhnlich, wie auch die Person, die dahintersteckt).

Der Autor hat es wunderbar fertig gebracht die goldene Stadt sowie die anderen Landschaften so ausführlich zu erklären, dass man sich zurecht findet, aber nicht von Details überflutet wurde. Ebenso in den diversen Szenen, sei es eine Reise oder ein Kampf.

Im großen und ganzen war der Schreibstil klar und strukturiert, die wörtliche Rede oft etwas altertümlich anmutend. Ab und zu wich das ganze aber von dieser Linie ab.

Genauso wie es die eine oder andere Szene gab, die mir eher unpassend für diesen Roman schienen. So als ob ein Jugendroman zum Erwachseneroman hochgehoben werden sollte. Oder als ob bestimmte Szenen von jemand anderes geschrieben und unbedingt mit Gewalt eingefügt werden sollten. Dies hinderte den Lesefluss und das Vergnügen doch immer mal wieder

Der Grundplot mit dem Wissen der Magie, den Büchern, den Handlungen und vorallem den Charakteren hat sehr viel Potenzial in sich, welches aber noch ausgebaut werden kann. Es gab überrraschende Wendungen, gemischt mit vorhersehbaren. Fing alles eher leicht und harmlos an, wurde es nach und nach intensiver, spannender und gewaltätiger.

Manch eines ist mir zwar nicht wirklich klar geworden, doch insgesamt war es ein interessantes und lebendiges Buch, mit der einen oder anderen Schwäche. Nachdem es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, gehe ich davon aus, dass sich auch hier einiges tut und bin daher gespannt wie es mit Elaine und ihren neuen und alten Freunden weitergeht.

Zum Cover möchte ich nur soviel sagen, dass es mich angesprochen hatte und die Neugierde geweckt.

Autoreninfo:

Christopher Nuttall wuchs in Edinburgh auf, wo er auch Geschichte studierte. Bereits während er noch an der Universität war, verdiente er sein Geld mit Schreiben. Chris lebt derzeit in Borneo mit seiner Frau, Muse und Kritikerin Aisha.

©Tine Schweizer

Quelle für Autoreninfo, Kurzbeschreibung und Cover: Blanvalet

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