Rezensionen 2017

[Rezension] Nora Roberts – Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts – Licht in tiefer Nacht

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ISBN: 978-3-453-29200-0

Preis: 19,99 Euro HC

Preis: 15,99 Euro Ebook

Originaltitel: Come Sundown

Deutsche Erstveröffentlichung im September 2017 bei DIANA Verlag

Kurzbeschreibung:

Die prächtige Bodine Ranch in Montana ist seit Generationen ein familiengeführtes Gestüt. Unter der erfolgreichen Leitung der jungen Bodine Longbow wurde das Anwesen zu einem beliebten Feriendomizil ausgebaut. Doch so lange Bodine denken kann, liegt ein dunkler Schatten über diesem idyllischen Ort. Ihre Tante Alice lief mit achtzehn fort und wurde nie wieder gesehen. Was niemand von den Longbows ahnt: Alice lebt. Nicht weit von ihrer Heimat entfernt, ist sie Teil einer Familie, die sie nicht selbst gewählt hat …

Schon sehr oft habe ich erwähnt, dass ich ein großer Nora Roberts Fan bin. Ca. 80 % aller ihrer Bücher,  besonders die in den letzten Jahren erschienen, habe ich gelesen. Selbstverständlich sind mir hier ihre unterschiedliche Art und Weise ihrer Romane bewußt. Von leichten Trilogien mit viel Liebe und immer mehr Magie, bis hin zu den Einzelromanen, welche zur Romantik einen von Roman zum Roman größeren Thrillerteil entwickelten. Aber nicht immer mit wiederkehrenden Plots, wie bei den Trilogien.

Bei den leichten Trilogien war ich es gewohnt, dass es einem gleichen Schemata folgte. Nicht jedoch bei den oben geannten Einzelromanen. Diese werden vom DianaVerlag als Hardcover veröffentlicht.

Erst Mitte des Jahres hab ich mir ihren Roman „Die Stunde der Schuld“ zu Gemüte geführt und der hatte genau die richtige Mischung. Gerade weil bisher jeder der Einzelromane unterschiedliche Plots hatte, war es für mich wie ein Dejavù, dass die Thematik sehr ähnlich war.

Natürlich nicht alles gleich, aber der Thrillergrundplot war auf dem selben düsteren Ereignis zurückzuführen. Diesmal intensiver und noch eindrücklicher geschildert, viel grausamer und teilweise nicht nur „angedeutet“.

Der nächste Problempunkt, welcher das lesen erschwerte, war der Name „Bodine“ welcher mehrfach belegt wurde. Nachdem ich mich in den  Roman eingefunden habe, folgte der rote Faden durch alle Seiten. Das Ende war wieder recht schnell und halb vorher sehbar gewesen.

Insgesamt ein extrem düsterer Thriller mit viel Ähnlichkeiten zum Vorgänger. Für mich nicht gerade der, den ich öfters lesen würde

©Tine Schweizer

Quelle für Cover und Kurzbeschreibung: DIANA

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