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Literatur trifft Kochtopf mit Sonja Liebsch

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Sonja Liebsch

Autorin von Muttertier @n Rabenmutter (zusammen mit Nives Mestrovic) Gmeiner 2011

Mein Lieblingsgericht (inkl Rezept) ist:

Ossobuco
Zutaten:
- 4 Scheiben Kalbshaxe
- 3 Möhren
- 2 Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 2 Stangen Sellerie
- 1 Bund Petersilie
- Butter
- Olivenöl
- 1 kl. Dose geschälte und gestückelte (die nehm ich immer, weil ich zu faul bin, sie selbst zu stückeln!) Tomaten (400g)
- ¼ l Fleischbrühe

Möhren, Zwiebeln und Knobauch schälen, Sellerie waschen und alles sehr fein schneiden. Petersilie waschen und hacken.

Kalbshaxenscheiben kräftig in einem Schmortopf mit Butter und Öl (!) von beiden Seiten anbraten, rausnehmen, salzen und pfeffern.

Gemüse mit der Petersilie kurz im Schmortopf dünsten. Tomaten und Brühe dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und auf mittlerer Stufe 20-30 Minuten köcheln.

Dann das Fleisch wieder dazu geben und mit Soße bedecken. Zugedeckt bei schwacher Hitze 1 ½ Stunden schmoren.

In der Zeit eine Gremolata zubereiten aus:
- 1 unbehandelte Zitrone (die lass ich auch weg, wenn ich keine habe)
- 1 Bund Petersilie
- 2 Knoblauchzehen

Zitrone heiß abwaschen und die Schale dünn abschneiden. Achtung: Nichts Weißes mit abschneiden! Petersilie waschen, Knoblauch schälen und beides ganz klein hacken.

Fleisch mit Soße auf dem Teller anrichten, ein wenig Gremolata über das Fleisch streuen.

Ich ess dazu am liebsten Baguette und einen großen Salat.

Mein Lieblingskochbuch:

Basic Cooking von GU, die ganze Serie!!!

Basic Cooking hat vor vielen Jahren mit seinen einfachen und super leckeren Rezepten in mir die Freude am Kochen geweckt. Für mich ist es sehr wichtig, dass es zu jedem Gericht ein Bild gibt, denn wenn ich durch ein Kochbuch stöbere um mich inspirieren zu lassen, dann brauch ich ein Foto, das mich anspricht, bei dem ich denke: „Oh ja, lecker!!!“

Kochen-/Backen bedeutet für mich:

Wenn ich allein koche und Zeit habe: Kontemplation, absolute Entspannung

Wenn ich mittags zwischen Arbeit und Wäsche waschen das Essen für die Kinder koche: STRESS!

Wenn ich mit den Kindern gemeinsam backe: Quality Time!

Mein Lieblingsgericht aus der Kindheit:

Alles von meiner Mama!!! Außer rohen Zwiebeln und Erbsen habe ich als Kind so ziemlich alles gern gegessen, was sie gekocht hat. Sogar Leber. Am liebsten erinner ich mich an ihren

Rheinischen Sauerbraten (ohne Rosinen!!!) und den Möhren-Eintopf mit dicker Mettwurst

 

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Rezension – Katie MacAlister ~ Dark One 10: Keine Zeit für Vampire

Katie MacAlister – Keine Zeit für Vampire

ISBN: 978-3-8025-9075-7 Preis: 9,99 Euro 352 Seiten

Ebook: 8,99 Euro

Originaltitel: A Tale of Two Vampires

Deutsche Erstauflage im Mai 2013 bei Egmont-Lyx

Kurzbeschreibung:

Bei einer Reise nach Österreich entdeckt die Amerikanerin Iolanthe Tennyson einen geheimnisvollen Wald – und findet sich prompt im achtzehnten Jahrhundert wieder. Dort begegnet ihr der Vampir Nikola Czerny, auf dem ein dunkler Fluch lastet. Iolanthe will den attraktiven Nikola retten, doch damit droht das Zeitgefüge durcheinanderzugeraten

Katie MacAlister ist bekannt dafür, dass ihre Romane die unterschiedlichsten Geschichten, sowie Protagonisten auf den Plan rufen. Im mittlerweile 10. Teil der Dark One Reihe wird dies nicht anders gehandhabt.

Es ist schwer diesen Roman zu beschreiben. Einerseits ist er flach und ohne große Spannung, vorhersehbar von Anfang bis Ende, aber andererseits ist er durch viel Situationskomik, hervorgerufen durch das maive Verhalten der Protagonistin Io, wirklich unterhaltsam. Sie kann einem, aber auch auf die Nerven gehen und der Grad zwischen ihrer unterhaltsamen Naivität und des Nervigsein ist sehr schmal.

Sprachlich befindet sich die Autorin sehr viel auf der Umgangssprachlichen Ebenen, die nicht immer angemessen ist.

Wichtig ist, dass man keinesfalls erwarten sollte, dass hier die historischen Gepflogenheiten ernst genommen und wirklich zeitgemäß wieder gegeben werden. Wenn man hier nicht zu viel erwartet wird man auch nicht enttäuscht.

Eine wirkliche Tiefe wird nicht im laufe der Zeilen hervorgerufen, aber letztendlich ist es ein kurzweiliger, sowie amüsanter Teil dieser Reihe. Für ein paar unterhaltsame, leichte Stunden zwischendurch gut geeignet. Verrückt und lustig, so sind wohl die meisten Bücher von Katie MacAlister zu beschreiben. Und das trifft auch auf diesen Band zu.

©Tine Schweizer

Quelle: Kurzbeschreibung, Cover: Egmont-Lyx

 
 

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Blood and Chocolate der Film

Blood and chocolate film

 

Nachdem ich letztens das Buch von Annette Curtis Klause „Blood and Chocolate“ gelesen hatte und dies auch gut fand, habe ich mitbekommen, dass es auch eine Verfilmung dieses Romans gibt.

Danke Lovefilm.de war es mir nun auch möglich, diesen Film anzuschauen.

 

Die Romanvorlage ist von 1997.

 

Der Film wurde 2007 von einer Amerikanischen Gesellschaft gedreht. Zu bemerken ist allerdings auch ein Deutscher Einfluss, alleine schon bei den Schauspielern. Katja Riemann, spielt eine der Hauptfiguren. Katja von Garnier, welche die Regie führte kann auch auf deutsche Wurzeln zurückgreifen.

Ich finde es jetzt gar nicht so leicht, meine Meinung zum ganzen auszudrücken.

Sehe ich den Film alleinstehend, ohne Verbindung zum Buch, so ist es ein unterhaltsamer Werwolf-Film mit guter schauspielerischer Leistung; einfachen, aber ausdrucksstarken Szenen. Während der 95 Minuten war ich gut unterhalten, mit Spannung und Liebe.

Vergleich Roman – Film:

Hier möchte ich nicht allzu viel verraten, da beide Fassungen was für sich haben. Aber nachdem natürlich das Buch die Vorlage sein soll, möchte ich ein wenig darauf eingehen.

Das Grundgerüst Vivian und die Werwölfe, sowie der junge Aiden bleiben gleich. Wir finden hier auch die Liebesgeschichte von Vivian und Aiden wieder. Damit jedoch ist die Ähnlichkeit schon vorbei. Nicht nur der Ort ist ein ganz anderer, sondern am extremsten finde ich die Rolle des Gabrielle. Im Film spielt er eine ganz andere Rolle als im Roman, was mich wirklich irritiert hat und ich mir schwer getan habe, ihn mit dieser Rolle in Einklang zu bringen.

Letztendlich sollte man beides, sowohl Film, wie auch Buch am besten einzeln stehend sehen. Damit fährt man wohl am besten.

©Tine Schweizer

Meine Rezension zum Buch: Blood and Chocolate

 
 

Rezension – Christian Limmer ~ Saubär

Christian Limmer – Saubär

Saubär

ISBN: 978-3-426-22636-0 Preis: 14,99 Euro 304 Seiten

Ebook: 12,99 Euro

Deutsche Erstausgaber veröffentlicht im Mai 2013 bei Droemer Knaur

Kurzbeschreibung:

Der ausgebrannte Kombi des Saubauern Hias stellt die Polizei von Niedernussdorf vor ein Rätsel. Nach Schweinsripperl riecht´s, findet Polizeiobermeister Schorsch. Ist der Saubauer samt Schweinen in diesem Wrack verbrannt? Oder geht ein bärengroßes Zwitterwesen um, wie die Dorfbewohner munkeln? Ein Fall für den schönsten Polizisten Niederbayerns – und den Schorsch, den Erwin und den Richie …

Es gibt neues aus dem kleinen Niederbayrischen Ort „Niedernussdorf“. Die Polizistin Gisela Wegmeyer und ihr Team haben es diesmal mit einem grausamen Mord an einem Saubauern samt seiner Säue zu tun. Dies ruft auch den Straubinger Kommissar Lederer wieder auf den Plan. Schon in “Unter aller Sau” waren sie ein interessantes Team

Skurrile Wege, humorvolle Einlagen, vereint mit makabren und bayrischen Dialogen, vereint mit den verschiedensten Persönlichkeiten der kleinen Provinz findet man hier einen hervorragenden Krimi. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, und auch wenn alles mit Humor versehen ist, ist die Lösung gar nicht Provinz mäßig.

Wieder einmal mehr schafft es der Drehbuchautor Christian Limmer, mit seiner starken bildhaften Sprache, der ausgeklügelten Geschichte und den charakterlich starken Protagonisten mich zu fesseln um am Ende schockiert das Buch schließen zu lassen.

Genau diese Mischung aus provinzieller Naivität, bayrischer Stammtischgemütlichkeit und den bodenständigen Tatsachen der Realität macht dieses Buch zu einem guten unterhaltsamen Krimi.

Das Cover ist wieder sehr passend gestaltet und besonders toll finde ich die abgerundete Ecken der Schnittkanten.

©Tine Schweizer

Coverabbildung und Kurzbeschreibung Quelle: Dromer Knaur

 
 

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Literatur trifft Kochtopf mit Petra Röder

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Petra Röder

Autorin von

Flammenherz-Saga

Traumfänger

Megan-Bakerville Reihe

Blutrubin-Trilogie

http://www.petra-roeder.com/

 

  • Als Kind (und heute auch noch) war ich völlig vernarrt in die Spaghetti Bolognese meiner Mutter.

 

  • Lieblingskochbuch habe ich keines, da ich im Internet nach Rezepten suche.
    Kochen/Backen ist für mich pure Entspannung. Dabei probiere ich viel Neues aus und experimentiere gerne herum. Leider kommt das Kochen im Moment etwas zu kurz, aber da jetzt die Grillzeit beginnt, muss mein Mann eben ran
 

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Literatur trifft Kochbuch mit Hermien Stellmacher

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Hermien Stellmacher

Autorin und Illustratorin u.a. von diversen Kinderbüchern und

Mister Traumprinz (dtv) Februar 2013

alias Fanny Wagner

Georg Clooney, Tante Reante und ich (rororo) Dezember 2012

Garantiert Wechselhaft (rororo) Mai 2013

alias Sophie Benning

WG Romane (script 5) 2009-2011 (u.a. Das Leben ist kein Kitchroman)

  • Meine Lieblingsgerichte sind u.a:
    Lammbraten mit grünen Bohnen oder Spinat
    – gute knusprige Bratkartoffeln
    – grüner Spargel mit frischem Parmesan
    – Saumagen mit Zwiebelsoße mit Bratkartoffeln
    – Malfatti (Spinatklöße mit Ricotta)
    – selbstgemachte Ravioli mit Mangold und Ziegenkäse und Pinienkernen.
    (Rezepte im Internet (-: )
  • Mein Lieblingskochbuch:
    Wir haben zuhause einen ganzen Bücherschrank voller Kochbücher.
    Da ist mal das eine, mal das andere gerade „Liebling“.
  • Kochen bedeutet für mich

    meistens Entspannung und Muße.
    Backen stresst mich eher.

  • Mein Lieblingsgericht aus der Kindheit:
    Ein niederländisches Wintergericht, das ich auch heute
    noch sehr gerne esse: Grünkohleintopf.
    In Holland wird der gekochte Grünkohl mit grobem Kartoffelpüree
    gemischt. Dazu gibt es Rauchwurst und Silberzwiebeln.
    Da kann ich mich auch heute noch reinsetzen …
 

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Literatur trifft Kochtopf mit Nina George

Nina George

Autorin von u.a. Die Mondspielerin, Das Lavendelzimmer

http://ninageorge.de

 

Liebe Christine, ich habe in meinem jetzt gerade erscheindenden Buch “Das Lavendelzimmer” einig Handvoll Rezepte. Zum Beispiel das hier, ein provenzalisches Dessertritual:

Die dreizehn Desserts
Die dreizehn Desserts aus regionalen provenzalischen Produkten folgen einer fast hundertjährigen Tradition des Weihnachtsessens. Sie symbolisieren die dreizehn Teilnehmer des Abendmahls (Jesus und die zwölf Apostel) und kommen nach der Mitternachtsmesse oder dem Grand Souper auf den Tisch, das wiederum aus sieben einfachen, fleischlosen (!) Speisen besteht.
Am Weihnachtstisch werden traditionell ein bis zwei weitere Gedecke am Tisch aufgelegt; für die Armen, und für die Toten der Familie.

Eine typische Auswahl für die dreizehn Desserts wäre:
• Rosinen (selbst getrocknet)
• Trockenfeigen (selbst geerntet)
• Die nussige Pflicht: Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse
• Datteln als Sinnbild für Jesus
• Vier verschiedene frische Obstsorten, etwa Zwetschgen (traditionell aus Brignoles), Winterbirnen, Melonen, Äpfel, Orangen, Trauben, Mandarinen
• kandierte Früchte
• heller und dunkler türkischer Honig, weißer und schwarzer Nougat, das Helle aus Haselnüssen, Pinienkernen und Pistazien (steht für das Gute und die Reinheit), dunkler/schwarzer Nougat (steht für das Böse, die Unreinheit)
• Fougasse (auch: Fouace), ein flaches Ölkbrot (Muss gebrochen, nicht geschnitten werden!)
• Oreillettes, mit Zitronenschale gewürzte Krapfen
• Milchkuchen, mit Zimtmilch zubereitet
• Ratafia (Mix aus Most und Weinbrand) oder ein süffig-süßer Carthagène-Likörwein
• Marzipansüßigkeiten
• Biscottikekse
• Eingelegter Ziegenkäse

Quelle: “Das Lavendelzimmer”, Knaur HC, 2. Mai 2013, von Nina George

In meiner Kindheit übrigens habe ich am liebsten Pfannkuchen gegessen – aber mit BUTTERMILICH. Einfach normale Milch gegen Buttrmilch ersetzen: Hmmm …

Liebe Grüße
Nina

 

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